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ZERO - Sie wissen, was du tust

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Produktdetails
Titel: ZERO - Sie wissen, was du tust
Autor/en: Marc Elsberg

EAN: 9783641118365
Format:  EPUB
Roman.
Blanvalet Verlag

26. Mai 2014 - epub eBook - 496 Seiten

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind - und WAS wir als Nächstes tun werden!

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten - und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen ...

Hochaktuell und bedrohlich: Der gläserne Mensch unter Kontrolle

Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT und ZERO etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. Beide Thriller wurden von »bild der wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.

Montag

»Hast du Steine da drin?«, ächzt Cynthia Bonsant, als sie einen Umzugskarton auf den Arbeitsplatz ihres neuen Tischnachbarn wuchtet. Das Ding renkt ihr fast die Schultern aus.

»Jede Menge cooler Gadgets«, schwärmt Jeff. »Testprodukte fürs Technikressort.« Er zieht ein Plastikstehaufmännchen mit blinkenden Augen aus dem Karton voll technischer Geräte und Kabel.

Technikressort! Genervt fährt sich Cynthia mit den Fingern durch das Haar, fingerlange Strubbel, die daraufhin in alle Richtungen abstehen. Sie streicht sie wieder zurecht, während ihr Blick durch das neue Großraumbüro schweift, in dem Print- und Onlinejournalisten des Daily zusammengepfercht werden. An sechs langen Tischreihen packen alte und neue Kollegen geschäftig ihre Habseligkeiten aus, stapeln, ordnen wie am Fließband eines Büroartikelversands. Ein Bildschirm reiht sich an den nächsten; zwischen ihnen montiert das IT-Team letzte Kabel, die wie Gedärm aus den Geräten baumeln. Noch mehr Kollegen kommen in den Raum, ihre Kartons vor dem Bauch, drängen sich durch, suchen ihre Plätze. Auf sie alle herab flackert von der riesigen Monitorwand an der Saalfront ein Bildgewitter weltweiter Nachrichtensender, Webseiten, sozialer Netzwerke. Darunter ein Ticker für die Neuankömmlinge:

»Willkommen im Newsfloor des Daily

»Newsfloor«, murmelt Cyn. »Maschinenraum wäre passender.«

Sie wendet sich ihrer eigenen Umzugsbox zu.

Keine coolen Gadgets.

Entschieden stellt sie ihre abgewetzte Dose mit Stiften vor den neuen Bildschirm. Daneben legt sie den Notizblock.

Als sie wieder hochsieht, hat Jeff aufgehört zu räumen und starrt gebannt auf seinen Monitor. Auch andere Kollegen haben ihre Fließbandarbeit unterbr
ochen und rotten sich in flüsternden Gruppen vor den Bildschirmen zusammen.

»Ist ja irre«, murmelt Jeff und reibt sich den Bartversuch an seinem Kinn. »Schau dir das an!«

Im selben Moment stürzt der Chefredakteur aus seinem Büro. Anthony Heast.

»Bringt die Übertragung auf die Videowand!«

Dort zeigen längst alle Monitore dasselbe: verwackelte Luftaufnahmen eines Golfplatzes. Im Wald dahinter verstreut Dächer. Über einem wehen die Stars and Stripes.

»Eine Drohne … eine Drohne greift ihn an …«, stammelt Jeff.

Jetzt erkennt auch Cyn den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er legt einen Golfball zum Abschlag bereit. Neben ihm seine Frau, auf zwei weiteren Abschlagplätzen dreschen ihre beiden Kinder lustlos auf Bälle ein. In einigen Metern Abstand zu der Präsidentenfamilie langweilen sich fünf Sicherheitsleute hinter ihren dunklen Brillen.

»Diese Bilder vom Urlaubsdomizil des Präsidenten werden seit wenigen Sekunden live ins Internet gesendet«, plappert ein aufgeregter TV-Moderator von der Videowand. »Kurz davor informierte eine Organisation namens ›Zero‹ Öffentlichkeit und Medien über soziale Netzwerke von der Aktion. Noch wissen wir nicht, wie die Drohne die Sicherheitsvorkehrungen überwunden hat – geschweige denn, was Zero vorhat!«

Als die fliegende Kamera auf den US-Präsidenten zurast, beginnt Cyns Herz schneller zu schlagen. Sieht das dort keiner? Einige Kollegen stoßen Schreckensschreie aus. Selbst die Umzugsarbeiter haben ihre Arbeiten unterbrochen und stieren auf die Videowand.

Der Präsident holt Schwung, schlägt, blickt dem Ball nach. Er rammt den Schlägerkopf in den Rasen und ruft dem Ball etwas hinterher. Keine Nettigkeit, vermutet Cyn angesichts seine
r Grimasse. Da verzerrt sich sein Gesichtsausdruck. Sein Arm streckt sich aus, der Finger zeigt genau auf die Kamera, er wendet sich um zu den Leibwächtern, dann rennt er los zu seiner Frau und den schockstarren Kindern. Mehrere Sicherheitsleute hasten ihm hinterher. Aus dem Wald schießen zwei dunkle Geländewagen. Ihre Reifen wühlen den Rasen auf, während sich die Sicherheitsleute schützend über den Präsidenten und seine Familie werfen.

Ein Trupp Männer erscheint zwischen den Bäumen und den überdachten Abschlagstellen. Ein paar von ihnen eilen zur Präsidentenfamilie. Die übrigen blicken sich nervös um oder starren durch Feldstecher, tippen hektisch auf Smartphones und Tablets ein, brüllen in ihre Headsets.

Die Traube aus Sicherheitsmännern bugsiert die First Family hastig in den vorderen Wagen. Erde und Rasenfetzen spritzen hoch, und das Auto rast in den Wald davon. Erst als Cyn tief durchatmet, wird ihr bewusst, dass sie vor Aufregung die Luft angehalten hat.

Ihr Puls beschleunigt sich sofort wieder, als die fliegende Kamera das Fahrzeug durch das lückenhafte Blätterdach über der Straße im Blick behält. Der zweite Wagen schließt auf. Aus seinen Fenstern lehnen Männer mit Maschinenpistolen und suchen den Himmel ab, bis die Geländewagen einen Gebäudekomplex erreichen und in einer Garageneinfahrt verschwinden.

»Okay«, verkündet der TV-Kommentator atemlos, als sich die Tür hinter ihnen schließt. »Der Präsident und seine Familie scheinen vorerst in Sicherheit.«

»Ist unser Liveticker startbereit?«, ruft Anthony und lockert seine Krawatte. »Können wir den Stream auf unserer Homepage einbetten? Titel: US-Präsident unter Attack…«

Aufgeregte Rufe im Maschinenraum bringen ihn zum Schweigen. Auf wack
ligen Bildern aus einer hell erleuchteten Garage erkennt Cyn die zwei Geländefahrzeuge. Angespannt verlassen der Präsident, seine Familie und ihre Beschützer die Wagen. Dabei haben sie die eingedrungene Drohne noch gar nicht bemerkt. Bis ein Kind kreischt. Und das Gerenne von vorn losgeht. Als wären sie mit einem Schwarm Hornissen eingeschlossen, denkt Cyn und schaudert.

Im Schutz der Leibwächter erreicht die Präsidentenfamilie den Ausgang der Garage, während zwei zurückgebliebene Wachmänner hilflos mit ihren Waffen in der Luft herumfuchteln. Hinter ihnen schwirrt ein faustgroßer Schatten durch den Raum.

»Fuck! Wie sind die hier hereingekommen?«, poltert einer und richtet den Lauf seiner Waffe auf die Kamera. Die Bilder auf der Videowall lösen sich auf in verwischte Muster von Wänden, Fahrzeugen, Personen, begleitet von ohrenbetäubenden Schüssen. Dann werden die Monitore schwarz und lassen hektisch durcheinanderredende Moderatoren zurück.

Durch den Maschinenraum zieht ein kollektives Seufzen. Cyn fragt sich, ob aus Erleichterung oder Enttäuschung.

»Scheiße!«, ruft Jeff, als die Bilder zurückkehren. »Die haben noch eine Kamera da drin!«

Froschperspektive, ein Durcheinander laufender Beinpaare. Irgendwo hockt diese versteckte Kamera wie ein Tierchen, dem Jäger den Garaus machen wollen. Cyn merkt, dass sie unwillkürlich mit dem Tierchen mitfiebert. Obwohl es womöglich gerade den US-Präsidenten ermorden will.

»Da sind noch welche, Chuck!«, bellt Stabschef Erben Pennicott ins Telefon. Seine freie Hand ballt sich vor Anspannung zur Faust. Auf den Bildschirmen der Computer und Fernseher in Erbens Arbeitszimmer erreichen Präsidentenfamilie und Leibwächter den Ausgang des nächsten Raums. Nur zwei Paar schwere schwarze Schuhe bleiben im Bild. Plö
;tzlich rast die Kamera an ihnen vorbei, hinter dem Präsidenten her. Schüsse krachen. Schreie gellen. Für einen unendlich wirkenden Augenblick fängt die Kamera die angstgeweiteten Augen des mächtigsten Mannes der Welt ein, die dunkle Öffnung seines schreienden Mundes.

Verdammt!, und noch einmal verdammt!, denkt Erben und verzieht das Gesicht. Diese Bilder gehen um die ganze Welt. Und sie werfen kein gutes Licht auf den Präsidenten. Von Souveränität keine Spur!

Nach einer neuen Feuersalve wird der Monitor schwarz. Mit dem Telefonhörer am Ohr starrt Erben auf die Bildschirme. Er weiß nicht, wer die Schüsse abgab. Ihre Leute oder die Drohnen? Die Stimmen der Fernsehkommentatoren überschlagen sich. Was, wenn der Präsident oder jemand aus seiner Familie getroffen wurde? Er rennt los.

Mühelos sprintet er durch die Flure und Zimmerfluchten des weitläufigen Gebäudekomplexes. Erneut krachen Schüsse. Noch ein Raum, in dem allein zehn Leute wohnen könnten, die Flügeltür an der gegenüberliegenden Wand steht offen. Wie panisch schreiende Zwerge laufen die Kinder des Präsidenten im Schutz dreier mächtiger Leibwächter auf ihn zu, dahinter die First Lady, der Präsident und mehrere Personenschützer. Aus den Augenwinkeln sieht Erben einen Schatten zwischen ihren Füßen huschen. Der Tross rauscht an ihm vorbei, die Sicherheitsmänner feuern ziellos Richtung Boden.

»Seid ihr verrückt?«, schreit er die Männer an. »Wo ist das Scheißding?«, flucht er, während sein Blick zwischen der Video-Übertragung auf seinem Smartphone und verschiedenen Punkten im Raum hin und her fliegt.

»Dort!«, ruft ein Leibwächter neben ihm und zielt unter eines der Sofas.

Erben schlägt ihm den Arm hoch. Die Geschosssalve donnert in die Zimmerdecke, eine W
olke Verputzsplitter regnet auf sie nieder.

»Hör auf herumzuballern!«, bellt er. Er hat den kleinen Laufroboter entdeckt. Rasch windet er sich aus seinem Sakko und stürzt auf die metallene Spinne zu. Wie ein Hundefänger sein Netz schleudert er das Jackett über das Gerät und wirft sich darauf.

»Oh!«, stoßen mehrere Anwesende im Newsfloor enttäuscht aus, als die Bilder von den Monitoren verschwinden. Doch das Bedauern währt nur kurz. Ein Johlen begleitet den Wechsel zur Froschperspektive einer weiteren Kamera. Sie zeigt Erben Pennicott, der mit einer Hand in seiner zusammengeknüllten Jacke sucht, bis er...


"[...] mit seinem neuen Buch hat [Elsberg] die Gelegenheit, endgültig einer der Vorsprecher dieses vielleicht wichtigsten gesellschaftlichen Diskurses unserer Zeit zu werden."

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Kundenbewertungen zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannende Geschichte - von Markus Wegner - 06.01.2016 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Gute Unterhaltung gute Story.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Kühle Cyberstory - von Janet Borgward - 25.06.2015 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Zum Inhalt: Eine Gruppe von Internet Aktivisten die sich selbst ZERO nennt sorgt für Aufregung, indem sie Drohnen zum privaten Wohnsitz des amerikanischen Präsidenten sendet. Aus der Luft verfolgen diese den Präsidenten und dessen Familie, der mit vor Schreck geweiteten Augen in seine Residenz flieht, gefolgt von den Drohnen. Die Welt ist entsetzt und verfolgt die Live-Übertragung, die auf jeden Monitor, jedes Iphone gesendet wird. ZEROS Botschaft: Jeder ist gläsern und kann von allen Punkten der Welt aus beobachtet werden. Die Entwickler von Freemee, einer Plattform die Apps mit Lebenshilfen in allen Lagen anbietet, nutzt die nun folgende Jagd auf ZERO für ihre eigene Promotionstour, indem sie ihre neueste Version von Datenbrillen dem Nachrichtensender Daily zum Testen gibt. Das Projekt gerät aus dem Ruder als die Journalistin Cyn Bonsants die Brille mit nach Hause nimmt und ihrer Tochter leiht. Fasziniert von der Verwendbarkeit der Brille wollen bald auch ihre Freunde die Cyberbrille nutzen, die ihnen binnen Sekunden sämtliche Daten von Personen aus ihrem Umkreis liefert, sofern sie Nutzer des Datensystem Freemee sind. Was für die jungen Leute wie ein Spiel beginnt nimmt im Verlauf der Geschichte an Intensität zu, wird zum Überwachungsapparat. Als sie dabei auf einen flüchtigen Straftäter treffen gerät die Situation außer Kontrolle. Der sich in die Enge gedrängte Verbrecher schießt auf einen der Jugendlichen der daraufhin tödlich getroffen zusammen bricht. Personen Die Journalistin Cyn Bonsants kommt zu altbacken, naiv daher. Auch wenn Technik nicht gerade ihr Metier ist, scheint es doch unglaubwürdig, das sie von alledem keine Ahnung hat und ihre journalistische Neugierde nur schwer in Gang kommt. Vi - ihre Tochter, wirkt für eine 18 jährige in meinen Augen zu abgeklärt, reagiert recht gelassen auf den Tod eines Freundes und geht schnell zur Tagesordnung und ihren eMails über. Dennoch scheint sie mehr auf dem Kasten zu haben als ihre Mutter, die eher wie eine Wiedereinstiegen in ihrem Job wirkt. Gut gefallen hat mir hingegen die Person des indischen IT-Spezialisten Chander Argawal. Er ist glaubhaft dargestellt, vertrauenswürdig. ZERO ist der Gegenpool, der das Überwachungssystem ankreidet, will mit drastischen Mitteln auf die Gefahren der totalen Überwachung hinweisen. ZERO ist Beobachter im Hintergrund den alle jagen. Bewertung Der Einstieg in die Geschichte fällt schwer. Zu viele Handlungsstränge bringen den Leser ständig vom Kurs ab. Teilweise war nicht zu ermitteln welche Personen wohin gehören. Das System der totalen Überwachung ist nicht neu nur in anderem Gewand. Ist es anfangs noch reizvoll, anhand einer Datenbrille sein Gegenüber zu bespitzeln fragt man sich gleichzeitig, wie gläsern bin ich selbst? Ein Thema, dass eigentlich erschrecken sollte wird in diesem Buch sehr nüchtern, fast emotionslos dargestellt, gespickt mit vielen Fachbegriffen die den Leser unweigerlich zum Insider machen sollen, der Handlung jedoch oftmals die Spannung nehmen. Erst gegen Ende birgt der Plot den Spannungsbogen den das Thema vorgibt und überholt sich praktisch selbst. Vielleicht ist ja auch dies eine technische Fabienne und man soll man das Buch in umgekehrter Reihenfolge lesen...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ... sie wissen was du tust ... - von Eva Ploppa-Jost - 16.10.2014 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Das Buch hat mich gefesselt, ich hatte es an 2 Abenden gelesen. Dem normalen Konsumenten ist es wohl nicht so bewusst: Viele einzelne Gelegenheiten, bei denen er seine Daten eingibt, sind für sich genommen harmlos. Social networks, Kreditkarten, Bezahldienste, Navis, Shops, Apps usw. Derjenige, der die Daten zusammenfassen kann, schafft den gläsernen Menschen. Und eine Stasi wird nicht mehr gebraucht, die Menschen arbeiten selbst daran. Gruselig.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tolles Buch. - von Anonym - 09.08.2014 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Super Geschichte, gibt richtig Stoff zum nachdenken :)
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Macht der Daten - von Uwe Taechl - 05.08.2014 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Marc Elsbergs zweiter Thriller spielt wieder mit dem was wäre wenn und den Auswirkungen, die Beeinflussungen über das Internet haben können. Ein spannendes Szenario, das mich allerdings nicht ganz so fesselte, wie Blackout. Inhalt: Wir alle hinterlassen Spuren im Netz und der neueste Trend besteht darin, diese zu Geld zu machen. Dabei hilft Freemee. Als jedoch bei der Verfolgung eines Verbrechers ein Junge umkommt, beginnt sich die Journalistin Cynthia Bonsant genauer mit der Thematik auseinanderzusetzen und selbst in die Welt der Datensammler einzutauchen. Ihr Verdacht wird durch ZEROs Aktivitäten verstärkt, einer geheimnisvollen Aktivistengruppe, die sich mit spektakulären Aktionen zu Wort meldet. Setting und Stil: Eine englische Journalistin legt sich mit einem amerikanischen Internetgiganten an, ein Abstecher nach Wien darf nicht fehlen. Die Orte sind authentisch beschrieben, die Personen und Begebenheiten aus dem Leben gegriffen. Dies erhöht ungemein die Realitätsnähe und fesselt umso mehr. Elektronische Spielereien gibt es zum größten Teil auf die beschriebene Weise, nur ihre Vernetzung wurde noch einen Schritt weiter getrieben. Das Buch liest sich flüssig, größtenteils schaut man dabei Cynthia über die Schulter, bekommt jedoch auch Einblick in die Freemee-Chefetage und Zero-Gespräche. Die Handlung packt von Beginn bis Ende und es fällt schwer, das Buch zur Seite zu legen. Spannende Verfolgungsjagten dürfen nicht fehlen und dem journalistischen Recherchieren wird genug Raum eingeräumt. Gelungen ist der Blick hinter die Kulissen und die Pläne der unterschiedlichsten Parteien Freemee und die Presse zu benutzen. Charaktere: Cynthia Bonsant hat eher nichts mit Internet und modernen Technikspielzeugen am Hut und schwört auf klassische Journalistentechniken. Doch ehe sie sich versieht, ist sie mitten drin in dem Hightechfall und erlaubt es dem Leser so, viele Erklärungen in die neue Technik zu bekommen. Dabei hilft unter anderem ihre Tochter, die mit ihren Freunden überzeugte Freemee-Anhängerin ist. Die Freemee-Chefetage besteht aus schön nerdigen Charakteren, die zeigen, dass Transparenz ein und alles ist. Die Geheimdienste kommen insgesamt etwas schlecht weg und sind Cynthia und ihren Kollegen meist einen Schritt hinterher. ZERO ist eine gelungen geheimnisvolle Gruppe, die erfolgreich den Kampf gegen die Internetgiganten führt, wobei ihnen jedoch auch der eine oder andere Fehler unterläuft. Eine überzeugende Mischung verschiedenster Charaktere, bei denen man ohne Probleme den Überblick behält und die den Einblick des Lesers in die verschiedensten Sichtweisen ermöglicht. Geschichte: Das Internet und die Beeinflussung jedes einzelnen, große Firmen und ihre Pläne, Regierungen und ihre Machtsicherung, ein riesiges Themengebiet, das Marc Elsberg gekonnt bis auf den Einzelnen herunterbricht. Die Handlung ist aktuell, die Freemee-Idee möglich und die Möglichkeiten, die sich ergeben, plausibel. Trotzdem hat es mich nicht so gefesselt wie Blackout. Wahrscheinlich bin ich zu internetaffin, um sowohl den Aufstieg, als auch den Fall Freemees so für möglich zu halten. Insbesondere die Folgerungen, die Freemee ins Schleudern bringen, haben mich nicht überzeugt. Es ist halt wieder eine Thematik, von der sich jeder selbst überzeugen lassen muss. Es ändert auch nichts daran, dass ich das Buch gerne gelesen habe und mich mit Cynthia auf die Recherche ihres Lebens begeben habe. Fazit: Einen Nachfolgetitel nach einem Welterfolg zu schreiben, ist glaube ich das Schwerste, was es geben kann. Zum Glück ist es Marc Elsberg gelungen, ein weiteres interessantes Thema zu finden, dem er auf seine eigene Art seinen Stempel aufdrücken konnte. Charaktere mitten aus dem Leben, eine Geschichte, die durchaus möglich ist, viele bekannte Internetthematiken, die aufgegriffen werden. Eine gelungene Mischung, die Lesespaß garantiert und Thrillerfans begeistern wird. Ein Buch, das zum Diskutieren anregen und Marc etliche Vorträge sichern wird. Ein Thriller, der zu Recht unter den Top 3 der Hitlisten zu finden ist.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Super! - von Mira123 - 31.05.2014 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Hi Leute, big brother is watching you! Dieses Buch ist keine Fiktion mehr, aber trotzdem richtig spannend! Cyn ist eine super sympathische Hauptfigur. Das Buch ist angenehm geschrieben und richtig rasant!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lückenlose Überwachung ist längst keine Fiktion mehr - von Tanja G. - 30.05.2014 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Hier wurde das daueraktuelle Thema der Datensammlung und -auswertung, sowie des Datenmissbrauchs aufgegriffen, und das auf sehr spannende Art und Weise. Der Einstieg ins Buch ist mir leicht und schwer zugleich gefallen. Leicht, weil der Anfang einfach packend war. Wenn ein Mann, der als unantastbar gilt, von einer Aktivistengruppe ("Zero") derart bloßgestellt wird, das hat schon was unfassbar fesselndes. Danach wurde es aber vorerst etwas schwieriger mit der Geschichte klar zu kommen, denn es folgten viele weitere Personen deren Namen es sich zu merken galt. Sehr hilfreich war hier das Personenregister im Anhang, wo ich bei Unklarheiten auch immer wieder nachgeschlagen habe. Die Haupt- und Nebenfiguren haben mir alle gut gefallen, auch wenn ich nicht richtig mit ihnen warm wurde. Es hat mich aber auf Grund der interessanten und spannenden Geschichte nicht besonders gestört. Trotzdem irritierte mich zumindest anfänglich, dass Cyn für ihr Alter und ihren Beruf sehr technikfern, fast schon technikfeindlich war und vielleicht auch ein wenig weltfremd. Ich musste mir dann allerdings eingestehen, dass ich persönlich genau solche Menschen kenne. Nicht viele, aber es gibt sie. Was mir bei Cyn zudem fehlte war der kritische, konstruktive Austausch über diese ganzen Technologien mit ihrer Tochter. Daher wunderte es mich eigentlich nicht, dass die Tochter (samt ihres Freundeskreises) ganz im Gegensatz zu Cyn sehr sorglos vorgeht, alles als Normalität begreift und lediglich versucht eigene Vorteile daraus zu ziehen. Es war bei genauer Betrachtung eine logische Folge, die ohnehin heute schon vielfach Realität ist. Den Kern der Geschichte zu erfassen ist recht leicht. Anfangs beschreibt der Autor viele, mir überwiegend bekannte Firmen, Technologien und ihre Möglichkeiten. Doch auch wenn im Verlauf noch etwas (bisherige) Fiktion hinzu kam, fand ich es trotzdem nicht übertrieben techniklastig. Ich konnte alles sehr gut verstehen, und wenn nicht half auch hier eine Auflistung im Anhang. Die Geschichte wirft sehr viele Fragen auf, über die es nachzudenken lohnt. Wer macht was mit meinen Daten und warum? Wie gläsern bin ich? Wie nutze ich welche Technologien und wie abhängig bin ich davon? Die Liste kann beliebig erweitert werden, und ich persönlich fand es erschreckend und interessant zugleich, dass mir hier in Teilen ein Spiegel vorgehalten wurde. Doch es geht in der Geschichte natürlich auch Jene, die mit Nachdruck auf diese vermeintlichen Missstände aufmerksam machen wollen, und daher gejagt werden.... Zusammen ergab das eine sehr gute, abwechslungsreiche Mischung. Rasant, interessant und spannend. Ein Buch das nachhallt...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Womit fängt es an - und wo sind die Grenzen? - von Julia-K - 26.05.2014 zu Marc Elsberg „ZERO - Sie wissen, was du tust“
Ein wirklich interessantes Buch (und in diesem Fall hat das Wort "interessant" eigentlich eine noch weitreichendere Bedeutung verdient), welches ich nur jedem empfehlen kann, der gerne mal ein Buch lesen möchte, welches ihn aufgrund unseres technischen Fortschritts zum Nachdenken verleitet. Ich glaube, man hat sich, wenn überhaupt, nur selten die Frage gestellt, wo die Grenzen des technischen Fortschritts sind " aber genau dieses sollte man tun! Und spätestens wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, verfällt man genau in dieses Stadium. Es geht um Cyn, eine technisch nicht allzu versierte junge Mutter, welche aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit am eigenen Leib Erfahrungen mit den technischen Neuerungen in Form von Datenbrillen und stark personalisierten Apps sammelt. Sie trifft eine Entscheidung, die schwerwiegende Folgen hat und nicht nur ihr Leben auf den Kopf stellt. Ich finde das Buch, wie bereits oben schon geschrieben, wirklich interessant, denn der Autor lässt den Leser am Leben von Cyn teilhaben und vermittelt dem Leser so die Vor- aber auch Nachteile der sich stark verändernden Welt und es ist wirklich erschreckend, wie viele personalisierte Daten Nutzer bereit sind freiwillig an große Konzerne herauszugeben! Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, teilweise gehen die "technischen Fremdwörter" zwar in eine bizarre Richtung (Gott sei Dank gibt es aber am Ende des Buches ein Glossar, sodass man dem Autor eigentlich immer recht gut folgen kann) und es bleibt mir letztendlich nur zu sagen: Ich kann es uneingeschränkt jedem weiterempfehlen, der sich gerne mal mit diesem Thema auseinandersetzen möchte und vergebe gerne vier Sternchen!
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