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Der Ozean am Ende der Straße

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Produktdetails

Titel: Der Ozean am Ende der Straße
Autor/en: Neil Gaiman

EAN: 9783838758329
Format:  EPUB
Originaltitel: The Ocean at the end of the lane.
Übersetzt von Hannes Riffel
Lübbe

8. Oktober 2014 - epub eBook - 238 Seiten

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ...

Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

"Ich habe dieses Jahr nichts mit größerer Begeisterung gelesen!" Daniel Kehlmann
Der Engländer Neil Gaiman, geb. 1960, arbeitete zunächst in London als Journalist und wurde durch seine Comic-Serie 'Der Sandmann' bekannt. Er lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in den USA, in Minneapolis.


PROLOG


Ich trug einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd, eine schwarze Krawatte und schwarze, auf Hochglanz polierte Schuhe: Kleider, in denen ich mich normalerweise höchst unwohl gefühlt hätte, wie in einer gestohlenen Uniform oder wie ein Kind, das vorgibt, erwachsen zu sein. Heute waren sie mir jedoch ein Trost. Ich trug die richtigen Kleider für einen schweren Tag.

Heute Morgen war ich meiner Pflicht nachgekommen; ich hatte Worte gefunden, die dem Anlass angemessen waren, und ich hatte sie ehrlich gemeint. Dann, nach dem Gottesdienst, war ich in mein Auto gestiegen und ziellos durch die Gegend gefahren, weil ich noch eine Stunde totschlagen musste, bevor ich mich wieder mit irgendwelchen Leuten traf, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, um Hände zu schütteln und aus dem Festtagsgeschirr zu viele Tassen Tee zu trinken. Ich fuhr kurvenreiche Landstraßen entlang, an die ich mich nur halb erinnerte, durch Sussex, bis ich mich, ohne mir dessen richtig bewusst zu sein, wieder auf dem Rückweg ins Stadtzentrum befand. Also bog ich ab, völlig wahllos, erst nach links, dann nach rechts. Erst da wurde mir bewusst, wohin ich fuhr, wohin ich schon die ganze Zeit über gefahren war, und ich schüttelte den Kopf über meine eigene Dummheit.

Mein Ziel war ein Haus, das es seit Jahrzehnten nicht mehr gab.

Ich überlegte, ob es nicht besser wäre umzukehren. Und während ich einer breiten Straße folgte, die einmal ein Kiesweg gewesen war, der an einem Gerstenfeld entlanggeführt hatte, dachte ich, dass es noch immer nicht zu spät war, die Vergangenheit auf sich beruhen zu lassen. Aber ich war neugierig.

Das alte Haus, in dem ich sieben Jahre lang gewohnt hatte  von meinem fünften Lebensjahr bis zu meinem zwölften , dieses Haus war längst abgerissen worden. Und das neue Haus, das meine Eltern weiter unten im Garten gebaut hatten, zwischen den Azaleenbüschen und dem grünen Kreis i
m Gras, den wir den Feenreif nannten, war vor dreißig Jahren verkauft worden.

Als ich das neue Haus sah, bremste ich ab. Für mich würde es immer das neue Haus bleiben. Ich bog in die Einfahrt ein und betrachtete das Gebäude. Ursprünglich im Stil der Siebzigerjahre errichtet, war es inzwischen mehrfach erweitert worden. Ich hatte vergessen, dass die Ziegelsteine schokoladenbraun waren. Die neuen Bewohner hatten den winzigen Balkon meiner Mutter zu einer zweistöckigen verglasten Veranda umgebaut. Ich starrte das Haus an und musste feststellen, dass ich weniger Erinnerungen an meine Jugendzeit hatte als erwartet: weder an gute noch an schlechte Zeiten. Als Teenager hatte ich eine Weile hier gewohnt. Aber mit dem Menschen, der ich jetzt war, schien das alles nichts mehr zu tun zu haben.

Ich fuhr rückwärts aus der Einfahrt.

Es war Zeit, sich zu meiner Schwester zu begeben. In ihrem Haus, das für den heutigen Tag bestimmt festlich herausgeputzt worden war, würde reges Treiben herrschen. Ich würde mich mit Leuten unterhalten, deren Existenz ich schon vor Jahren vergessen hatte, und sie würden mich nach meiner Frau fragen (von der ich mich vor einem Jahrzehnt getrennt hatte; eine Beziehung, die langsam zerfasert war, bis sie, wie es der Lauf der Dinge zu sein scheint, in die Brüche gegangen war) und ob ich eine Freundin hätte (nein, hatte ich nicht; und ich wusste noch nicht mal, ob ich dazu in der Lage war), und sie würden mich nach meinen Kindern fragen (die alle erwachsen waren und ihr eigenes Leben führten, und natürlich wären sie heute gern gekommen), nach der Arbeit (läuft alles wunderbar, vielen Dank, würde ich sagen. Ich wusste nie, wie ich über das reden sollte, was ich tat. Wenn ich darüber reden könnte, müsste ich es nicht tun. Ich schaffe Kunst, manchmal sogar richtige Kunst, und das füllt die Leerräume in meinem Leben aus. Ein paar davon. Nicht alle). Wir würden über die Verblichenen reden; wir würden der Toten gedenken.

Das kleine L
andsträßchen meiner Kindheit war zu einer schwarzen Asphaltpiste geworden, die zwei weitläufige Wohnsiedlungen miteinander verband. Ich folgte ihr ein Stück weit hinaus aus der Stadt, was nicht die Richtung war, in die ich hätte fahren sollen, und es fühlte sich gut an.

Die glatte, schwarze Straße wurde schmaler, kurviger, wurde wieder zu dem einspurigen Fahrstreifen, an den ich mich aus meiner Kindheit erinnerte, aus festgestampfter Erde und knubbeligem, knochenartigem Kies.

Bald fuhr ich deutlich langsamer einen holprigen, schmalen Pfad entlang, der von Brombeergestrüpp und Hundsrosen gesäumt war oder von Haselnusssträuchern und anderen wilden Hecken. Ich hatte das Gefühl, in der Zeit zurückzureisen. Der Pfad war noch immer so, wie ich ihn in Erinnerung hatte, auch wenn sich sonst alles verändert hatte.

Ich fuhr an der Caraway-Farm vorbei. Als ich gerade sechzehn gewesen war, hatte ich Callie Anders geküsst, die dort gewohnt hatte, ein Mädchen mit roten Wangen und blondem Haar. Kurz darauf war ihre Familie nach Schottland gezogen, und ich hatte sie nie wieder geküsst und auch nie wieder gesehen. Schließlich erstreckten sich, fast eine Meile weit, beiderseits des Weges nichts als Felder: Flache Wiesen gingen nahtlos ineinander über. Aus dem Kiesweg wurde ein besserer Trampelpfad. Bald würde er zu Ende sein.

Ich erinnerte mich daran, bevor ich um die Kurve bog; und dann stand es da, in seiner ganzen verfallenen Pracht: ein rotes Backsteingebäude  das Gehöft der Hempstocks.

Obwohl der Weg hier immer schon geendet hatte, war ich doch überrascht. Weiter hätte ich nicht fahren können. Ich parkte den Wagen vor dem Haus. Etwas Bestimmtes hatte ich nicht vor. Ich fragte mich, ob hier nach all den Jahren noch jemand wohnte, oder, genauer gesagt, ob die Hempstocks noch hier wohnten. Das war eher unwahrscheinlich, allerdings waren die Hempstocks immer für eine Überraschung gut gewesen.

Als ich ausstieg, roch es durch
dringend nach Kuhmist. Ich ging vorsichtig über den kleinen Hof zur Haustür hinüber, suchte vergebens nach einer Türklingel und klopfte dann. Die Tür war nicht richtig ins Schloss gedrückt worden und schwang langsam auf.

Hier war ich doch schon einmal gewesen, oder, vor langer Zeit? Eigentlich war ich mir sicher. Kindheitserinnerungen liegen manchmal unter den Dingen verborgen, die später passiert sind, wie Spielzeug, das vergessen auf dem Boden eines Kleiderschranks liegt, aber nie ganz verloren ist. Ich stand in der Diele und rief: Hallo? Irgendjemand zu Hause?

Ich hörte nichts. Es roch nach frisch gebackenem Brot und Möbelwachs und altem Holz. Meine Augen gewöhnten sich nur langsam an die Dunkelheit. Ich wollte gerade wieder gehen, als eine ältere Frau auf den Hausflur trat, in der Hand ein weißes Staubtuch. Ihre grauen Haare trug sie lang.

Mrs. Hempstock?, fragte ich.

Sie legte den Kopf leicht schräg und musterte mich. Junger Mann, von irgendwoher kenne ich Sie, sagte sie. Ich bin kein junger Mann. Schon lange nicht mehr. Ich kenne Sie, aber in meinem Alter geht so manches durcheinander. Wer genau sind Sie?

Ich glaube, ich muss so sieben oder acht gewesen sein, als ich das letzte Mal hier war.

Da lächelte sie. Sie waren mit Lettie befreundet? Und haben oben an der Landstraße gewohnt?

Sie haben mir Milch zu trinken gegeben. Noch warm, von den Kühen. Da wurde mir bewusst, wie viele Jahre vergangen waren, und ich sagte: Nein, das waren nicht Sie, das muss Ihre Mutter gewesen sein. Tut mir leid. Während wir altern, werden wir zu unseren Eltern; wenn man lange genug lebt, sieht man die Gesichter seiner Jugend wieder. Ich erinnerte mich an Mrs. Hempstock, Letties Mutter, als eine stämmige Frau. Diese Frau war dürr und zierlich. Sie sah aus wie ihre Mutter, die Frau, die ich als die alte Mrs. Hempstock gekannt hatte.

Manchmal, wenn ich in den Spiegel schaue, se
he ich das Gesicht meines Vaters, nicht meines, und dann fällt mir ein, wie er manchmal seinem Spiegelbild zugelächelt hatte, bevor er aus dem Haus gegangen war. Sieht gut aus, hatte er dann beifällig gesagt. Sieht gut aus.

Möchten Sie Lettie besuchen?, fragte Mrs. Hempstock.

Ist sie hier? Damit hatte ich nicht gerechnet. Sie war doch bestimmt irgendwohin ausgewandert. Nach Amerika vielleicht?

Die alte Frau schüttelte den Kopf. Ich wollte gerade Wasser aufsetzen. Möchten Sie eine Tasse Tee?

Ich zögerte. Dann bat ich sie, mir, wenn es ihr nichts ausmache, den Weg zum Ententeich zu beschreiben.

Ententeich?

Ich wusste, dass Lettie einen seltsamen Namen dafür gehabt hatte. Und er fiel mir auch wieder ein. Sie hat ihn das Meer genannt. Irgendwas in der Art.

Die alte Frau legte das Tuch auf die Kommode. Das Wasser aus dem Meer kann man nicht trinken. Weil es zu salzig ist, hab ich recht? Das wäre, als würde man Blut trinken. Sie wissen nicht mehr, wie man dort hinkommt? Um das Haus herum, und dann den Pfad entlang.

Hätte mich jemand noch vor einer Stunde gefragt, hätte ich gesagt, ich wüsste nicht mehr, wie man dort hinkommt. Wahrscheinlich hätte ich mich nicht einmal mehr an Lettie Hempstocks Namen erinnert. Aber wie ich da im Hausflur stand, fiel mir alles wieder ein. Erinnerungen lauerten hinter jeder Ecke, geradezu verlockend. Hätte mir jemand gesagt, ich wäre wieder sieben Jahre alt, hätte ich ihm vielleicht einen Moment lang geglaubt.

Vielen Dank.

Ich ging wieder auf den Hof hinaus, vorbei am Hühnerstall und an der alten Scheune. Während ich an den Feldern entlangschlenderte, fiel mir ein, wo ich mich befand und was als Nächstes kommen würde, und...


"Dieses Werk hat mir das Glücksgefühl von Kindheitslektüren zurückgebracht. Magisch." Felicitas von Lovenberg, FAZ

"Der Ozean am Ende der Straße ist "ein Meisterwerk". [...] Dieses Buch hat die Kraft des Mythos [...] und versöhnt uns mit dem Leben und der Welt - nicht weniger." Hannes Stein, NY-Korrespondent der WELT

"Ein grandioser Roman über das Gefühl, deplatziert zu sein - und die Macht des Vertrauens." Bild

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Kundenbewertungen zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend, aber ohne befreiendes Ende - von LeserIn66 - 24.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lesen.net erhalten. Da ich noch kein einziges Buch von Neil Gaiman gelesen habe und eigentlich auch kein Fan von Fantasy bin, war ich überrascht, das mich die Geschichte des Mannes ohne Namen so gefesselt hat, dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Sehr einfühlsam ist hier das Thema Freundschaft aufbereitet. Ich hätte mir allerdings gewünscht mehr darüber zu erfahren, warum der Junge sich so in seiner Traumwelt verliert. Ich mag lieber ein richtiges Ende. Trotzdem insgesamt ein tolles Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Ein bisschen ratlos, aber trotzdem gut unterhalten - von Sarina - 22.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Zum Inhalt: Ein Mann nutzt eine Beerdigung in seiner früheren Heimat, um die Gegend, in der er aufgewachsen ist, zu besuchen. Ort seiner prägnantesten Erinnerungen ist aber nicht das Haus seiner Eltern - das in der Zwischenzeit sowieso neu gebaut worden ist , sondern der Hof, auf dem Lettie Hempstock mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter lebte. Am Teich, Pardon, dem Ozean - des Hofes erinnert er sich an die Erlebnisse seiner kurzen Zeit mit Lettie, die bis zu diesem Tag in seiner Erinnerung vergraben waren. Ich muss sagen, mich lässt dieses Buch etwas ratlos zurück. Ich bin nicht gut darin, eine Geschichte auf mehreren Ebenen zu lesen und zu verstehen. Bei mir bleiben folgende Fragen: Hat er die Dinge tatsächlich so erlebt? Stehen diese Erlebnisse für ganz andere Geschehnisse in seinem Leben, die das kindliche Hirn umdeutet, um sie verarbeiten zu können? Ich könnte mir mehrere Deutungsmöglichkeiten vorstellen - ebenso wie die Möglichkeit, dass er alles tatsächlich genau so erlebt hat, wie er es schildert. Nur eines weiß ich gewiss: Der Name Ursula Monkton wird für die nächste Zeit mein Lieblingsname sein. Es ist eine hohe Kunst, den passenden Namen für eine Figur zu finden, einen, der schon beim ersten Lesen Bilder und Gefühle entstehen lässt (was übrigens auch für den Namen Hempstock gilt), und diese Kunst beherrscht Neil Gaiman offensichtlich - ebenso wie die, eine Hauptfigur ganz namenlos zu lassen ... Das Buch war auf jeden Fall ein großes Lesevergnügen. Und wenn es Fragen aufwirft und nachwirkt, ist das ja nicht das Schlechteste. Wobei mir die anderen Bücher, die ich von ihm kenne, besser gefallen haben, deshalb 'nur' vier Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Einfallsreich und außergewöhnlich - von 1992Birgit - 21.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lesen.net erhalten und war begeistert. Am Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, da die Geschichte doch recht ungewöhnlich ist, aber man wird in das Buch hineingezogen und fiebert richtig mit. Die Geschichte ist wirklich spannend und geheimnisvoll. Hat mir wirklich gut gefallen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend und mysteriös - von Leseratte - 16.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Ein Geschichte die ganz harmlos beginnt, aber dann immer faszinierender und fantastischer wird. So spannend dass ich sie an einem Sonntag Nachmittag in einem Stück fertig lesen musste. Ich kannte den Autor bisher nicht, aber ich werde mir jetzt anschauen was er noch geschrieben hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Phantasievolle Gruselgeschichte - von A. Peter - 16.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Freunde von skurrilen Geschichten, die sich mit Parallelwelten beschäftigen, werden sicherlich ihre Freude an diesem Roman haben. Der Roman beginnt mit den Erinnerungen eines erwachsenen Mannes an seine Jugend. Die geschichte wandelt sich dann langsam in Richtung eines modernen Märchens und wird schließlich zu einer Gruselgeschichte, die teilweise in anderen Welten spielt. Der Stil von Gaiman (und natürlich der des Übersetzers) haben mir sehr gut gefallen. Mein Fazit: absolut empfehlenswert. Anm.: Das Buch habe ich vom Verlag im Rahmen einer Leserunde auf www.lesen.net erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine Meinung zum Buch hatte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Krimimimi - 16.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Der Ozean am Ende der Straße von Neil Gaiman habe ich im Rahmen einer Leserunde des Forums von lesen.net gelesen. Ein Mann, dessen Namen der Leser nicht erfährt, kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück. Als 7- jähriger hatte er sich mit dem 12- jährigen Nachbarsmädchen Lettie Hempstock befreundet. Als der Mann nun am Ententeich auf dem Grundstück der Familie Hempstock sitzt, erinnert er sich an seine Erlebnisse mit Lettie. Während der ersten zwei Kapitel, war ich von dem wunderschönen, klaren Schreibstil begeistert. Ich wurde sehr eingenommen und war gespannt, was hinter der Geschichte steckt. Ab dem 3. Kapitel, in dem er Lettie begegnet, geht die Geschichte jedoch in den Fantasy- Bereich über. Das war mir aufgrund der Vorstellung des Buches nicht klar. Fantasy ist nicht mein bevorzugtes Genre. So kam ich mit dem weiteren Verlauf des Buches nicht mehr so gut zurecht. Für meinen Geschmack waren die Erlebnisse zu abgedreht und skurril. Es gelang mir einfach nicht, Bilder zu der Geschichte in meinem Kopf zu entwickeln. Das Buch habe ich dennoch zu Ende gelesen. Der Sprachstil des Autors hat mich schon angesprochen und es hat mich auch nicht gelangweilt. Der Funke ist bei mir leider nicht wirklich übergesprungen. Der Ozean am Ende der Straße ist sicher ein schönes Buch für Leute, die moderne Märchen und Fantasy lieben. Für mich ist das leider nicht das richtige Genre.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine melancholische und spannende Reise - von lux-dicted - 15.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
-- Ich versuche alle Spoiler raus zu halten, kann es aber nicht versprechen!!! ;) -- Ich habe bereits einiges von Neil Gaiman gelesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Mir war durch den kurzen Klappentext nicht ersichtlich, um was es geht, doch als Autor und Drehbuchautor hat er mich bisher noch nie enttäuscht, also fing ich voller Freude an ;) Durch seine sprachlichen Zauberkünste schafft Neil Gaiman es, mich bereits im Prolog in den Bann der Geschichte und die Erinnerungen des Erzählers zu ziehen. ( Während wir altern, werden wir zu unseren Eltern; wenn man lange genug lebt, sieht man die Gesichter seiner Jugend wieder. [...] Manchmal, wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich das Gesicht meines Vaters, nicht meines [...]) Es wird auf den Seiten ein Bild von einem Erzähler gemalt, der durch eine Beerdigung zurück in seine Heimat kommt und sich an seine Kindheit erinnert, wobei er dachte, dass er sie bereits vergessen hatte. ( Kindheitserinnerungen liegen manchmal unter den Dingen verborgen, die später passiert sind, wie Spielzeug, das vergessen auf dem Boden eines Kleiderschranks liegt, aber nie ganz verloren ist. ) In den ersten Kapiteln wird ein simples Leben beschrieben, doch dann beginnt ein Wandel in der Wirklichkeit des Jungen und eine merkwürdige Begebenheit nach der anderen Reihen sich aneinander, er lernt Letti Hempstock und ihre Mutter und Großmutter kennen und seine Lebenswelt wird völlig auf den Kopf gestellt. Ich konnte sehr gut einen Bezug zu dem Erzähler herstellen, sowohl zu seinem älteren Ich, als auch zu seinem siebenjährigen, da sich die Erzählweise während der Rückblende durchaus verändert; man vergisst als Leser, dass der Erzähler nicht sieben ist und dass der ältere Erzähler sich kaum zu erkennen gibt unterstreicht das Ganze. ( (Ich starre in den Teich und erinnere mich an Dinge, die kaum fassbar sind. Warum fällt es mir im Rückblick trotzdem so schwer zu glauben, dass ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge einen Gasofen in ihrem Kinderzimmer hatten?) ) Der Junge ist ein absoluter Bücherwurm und flüchtet sich häufig aus der Realität in seine Bücher - was mir immer sympatisch ist an einem Protagonisten. :) ( Während meiner Kindheit lernte ich fast alles alles, was ich über Menschen wusste, aus Büchern - wie sie sich verhielten, wie ich mich verhalten sollte. Sie waren meine Lehrer und meine Ratgeber. [...] ) MIr hat das Buch sehr gut gefallen, Neil Gaiman hat es wieder einmal geschafft meine Erwartungen zu nehmen, mich kurz in Sicherheit zu wiegen, um dann alle Erwartungen um ein vielfaches zu zerstreuen und zerstören, mich in eine ganz andere Richtung zu schicken, zu verstören, zum Lachen zu bringen und zum Nachdenken zu bringen, mir Worte zu geben, die ich immer und immer wieder lesen könnte um mir alle Ausdrücke und Meinungen genau einzuprägen, damit ich diese wunderschöne Art sich auszudrücken jederzeit und für immer zitieren kann. ( Ich fand, dass Erwachsene nicht weinen sollten. Sie hatten keine Mütter, die sie trösteten. / ICh war ein normales Kind. Damit möchte ich sagen, dass ich egoistisch war und nicht völlig von der Existenz der Dinge überzeugt, die Schöpfung, nichts, aber auch gar nichts so wichtig war wie ich. ) Das Ende werde ich nicht verraten, auch wenn ich es kaum für mich behalten kann ;) und Neil Gaiman lässt mich mit einem einerseits leeren, andererseits herzerwärmenden und gleichzeitig etwas verwirrten Gefühl zurück...ich finde es geungen und habe selten so ein Ende gelesen ;) Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!!! P.S. Ich bin mir ja nicht sicher, meine aber, dass ich eine Anspielung auf Doctor Who gefunden habe - was durchaus kein Zufall wäre, da Neil Gaiman ein großer Fan der Serie ist und selbst bereits eine großartige Folge geschrieben hat! Wenn dem so ist, bin ich noch begeisterter von dem Buch ;)
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von Maple - 15.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Die ersten drei Kapitel fand ich eher langweilig. In diesen wurden ganz normale Alltagsprobleme eines Siebenjährigen beschrieben, die mich nicht interessierten. Doch dann, ab dem vierten Kapitel nahm die Handlung einen anderen - nicht alltäglichen - Verlauf. Der Erzähler erlebt in seiner Erinnerung ein Abenteuer mit seiner damaligen Freundin Lettie, die einen anderen Blick auf die Welt zu haben scheint. Für sie ist der Teich hinter ihrem Haus ein Ozean, ihre Farm kam ursprünglich von der anderen Seite des Ozeans und in ihrer Welt gibt es Weiteres, was in der Alltagswelt des Erzählers (und auch in unserer) nicht normal ist, was ich aber nicht vorwegnehmen möchte. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, weil ich Gedankenspiele mit verschiedenen Realitäten mag.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr ... - von Bratzzo - 15.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr, und es dauerte ewig, bis sie in die Gänge kamen. Dieses Zitat stammt aus Kapitel 6 des Buches. Und genau so erging es mir mit Der Ozean am Ende der Straße . Leider kam es nie so richtig in die Gänge. Ich will nicht sagen dass es dahinplätscherte, aber ein wenig mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht. Und gerade als es den Anschein hätte dass jetzt die Geschichte an Fahrt gewinnt, da war es dann auch schon wieder vorbei. Vom Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich bin mir nicht im Klaren darüber, ob dieses Buch für Jugendliche oder für Erwachsene gedacht ist. Von der Handlung her würde ich sagen dass es ein Jugendbuch, wenn nicht gar ein Kinderbuch, ist. Der Sprachstil allerdings ist für ein Kinder- oder Jugendbuch eher fehl am Platz. Und für ein Erwachsenenbuch war es mir dann wieder zu kindlich. Das mag aber auch daran liegen, dass ich bei dem Buch von einem ganz anderen Genre ausgegangen bin und Fantasie nicht zu meiner liebsten Lektüre gehört. Zwei Sachen haben mich an diesem Buch mehr oder weniger stark gestört. Zum einen sind es die Zeichnungen. Es sind zwar nicht viele, aber sie zerstören die eigenen Vorstellungen und lassen den Lesefluss stocken. Dazu kommt, dass sie das eBook unnötig aufblähen. Die zweite Sache, die mich gestört hat, ist mir erst am Ende des Buches bewusst geworden: der gewählte Sprachstil mag so gar nicht zu einem 7-jährigen passen. Zu einem Erwachsenen, wie es zu Beginn und zum Ende des Buches der Fall ist, passt der Stil viel besser. Es hat auch nichts gebracht, wenn man für sich dachte, dass die Hauptperson 10 Jahre älter ist. Denn man wird immer wieder daran erinnert, dass sie erst 7 Jahre alt ist. Mein Fazit: Das Buch lässt sich zwar gut lesen, und die Handlung ist einigermaßen interessant, aber es weckt in mir nicht die Lust weitere Bücher von Neil Gaiman zu lesen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll - von BettinaHM - 14.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende an eine traumatische Erfahrung aus seiner Kindheit erinnert. Kind sein ist nicht immer einfach und die Welt der Erwachsenen und ihr Verhalten oft beängstigend, gerade für ein Kind wie den Erzähler, der als siebenjähriger Junge so ganz anders ist, als es sich sein Vater wünscht und der sich in seiner Welt der Bücher wohler fühlt als in der Realität. Als er die etwas ältere Lettie Hempstock kennenlernt erfährt er durch sie und ihre Familie zum ersten Mal so etwas wie Freundschaft und Zuwendung, doch in diese Welt dringt das Böse ein, welches Neil Gaiman mit sprachgewaltigen Bildern beschreibt. Was genau am Teich der Hempstocks, den Lettie Ozean genannt hatte, geschehen ist, wurde dem kleinen Jungen damals nicht klar und er hat die Ereignisse verdrängt und mit Bildern aus einer phantastischen Welt überschrieben, um eine Zukunft haben zu können, denn nur er hat überlebt. Poetisch ist dieses Buch, traurig, aber auch hoffnungsfroh, denn die Kraft der Phantasie und der Freundschaft verleiht auch einem Kind die Stärke, die schrecklichen Ereignisse zu überwinden und sich dem Leben zuzuwenden. Ganz sicher werde ich dieses Buch noch einmal lesen, denn es sind so viele Anspielungen auf literarische Vorlagen vorhanden, die sich beim ersten Lesen gar nicht alle erschließen und die heilende Kraft der Worte berührt nicht nur Kinderseelen. Meiner Meinung nach unbedingt empfehlenswert sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Das Buch hat mich sehr überrascht - von Sonja Brand - 13.11.2014 zu Neil Gaiman „Der Ozean am Ende der Straße“
Das Buch fängt ganz einfach an: Ein Mann fährt in das Dorf seiner Kindheit, um an einer Beerdigung teilzunehmen. Da er nach der Beisetzung noch Zeit hat, bis er bei seiner Schwester sein muss, fährt er durch die Gegend. Seltsamerweise kann er sich an fast nichts aus seiner Kindheit erinnern, aber dann kommt er an den Hof am Ende der Straße. Er trifft auf eine alte Frau und plötzlich weiß er, dass das Mrs. Hempstock ist. Und nach und nach erinnert er sich wieder als er sieben Jahre alt war und Lettie Hempstock kennen lernte. Er geht um das Haus herum in Richtung Ententeich. Laut Lettie ein Ozean. Es war für mich interessant zu erfahren an was er sich alles erinnert und was alles passiert ist. Am Anfang dachte ich, ok.... ein Buch das eine einfache Geschichte erzählt. Dann wurde es spannend und ich mußte es zuende lesen. Den Schluß kann ich nicht veraten, den muß jeder selbst lesen. Mir hat es gut gefallen und ich werde mir die anderen Büch von Neil Gaiman auf alle ansehen und auch ausgewählte davon lesen.
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