eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher
Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096

Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen

Wirkung- Anwendung- Rezepte.
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 2,99* inkl. MwSt.
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!

Produktdetails

Titel: Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen
Autor/en: Maria Langwasser

EAN: 9783939284802
Format:  EPUB
Wirkung- Anwendung- Rezepte.
Edition Lempertz

15. September 2014 - epub eBook - 132 Seiten

Die ganze Welt der Kräuter und Heilpflanzen finden Sie in diesem Buch, alphabetisch geordnet und mit umfassenden Erklärungen zu den einzelnen Pflanzen. Wirkungsweise und Anwendungen werden anschaulich dargestellt. Etliche Rezepte geben Ihnen Ideen und Anregungen zum Kochen und zur Gesundheitspflege mit Kräutern und Heilpflanzen.

1. Geschichtlicher Hintergrund der Heilpflanzenkunde


Schon immer dienten Pflanzen den Menschen nicht nur als Nahrung, sondern auch als Heilmittel. Sie wurden gegen Krankheiten eingesetzt und auch um Schmerzen zu lindern und Wunden zu heilen. Über Jahrtausende waren sie das einzige Heilmittel, das den Menschen zur Verfügung stand. Oftmals waren sie den Göttern geweiht und somit heilig. Vielen wurden auch übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Noch heute werden viele den Planeten zugeordnet. Sie sollen dabei deren Eigenschaften übernehmen und entsprechende Wirkung auf Körper und Seele haben.

Man versuchte mit Hilfe der Pflanzen Verbindung zu Göttern und auch zu Tieren aufzunehmen. Besonders häufig war ihr Einsatz, wenn es darum ging, einen Liebeszauber zu schaffen. Basilikum, Ingwer, Kardamom, Kubeben, Muskat und Paprika gelten noch heute in manchen Gebieten als Aphrodisiaka. Andere sollten die Jugend verlängern oder zurückbringen.

Im Volksglauben hatten einige Kräuter magische Wirkungen. Sie sollten vor Blitzen schützen, vor dem „bösen Blick“ oder auch bösen Geistern. So gab es für oder gegen fast alles, vor dem man Angst hatte und das man nicht genau erklären konnte, ein entsprechendes Kraut.

Ein häufiges Einsatzgebiet für Kräuter und Gewürze ist in fast allen Kulturen das Hervorrufen rauschartiger Zustände. Die entsprechenden Wirkungen einiger Pflanzengifte waren schon sehr früh bekannt. Im Mittelalter mixte man aus Nachtschattengewächsen Salben, die Halluzinationen hervorriefen, andere Völker kauten Wurzeln oder inhalierten Dämpfe oder Rauch. Die Wirkungen sind ähnlich den heutigen Rauschmitteln, den Drogen, und dabei nicht weniger gefährlich und gesundheitsschädlich. Die Heil- und Zauberkraft von Pflanzen i
st Grundlage für unzählige Geschichten, Märchen und Sagen, die auch heute im Brauchtum teilweise noch lebendig sind. Auch in unserer Sprache haben sie sich fest eingebürgert. So gibt es Dinge, gegen die „kein Kraut gewachsen ist“.

Die ältesten historischen Dokumente über die Anwendung von Heilpflanzen sind schon über 6.000 Jahre alt. Es sind mit Keilschrift versehene Tontafeln, die in der Gegend rund um den Persischen Golf gefunden wurden. Auch in Ägypten gab es schon lange vor Christi Geburt sehr verständige Heilkundige. Es wurde ein Papyrus gefunden, auf dem über 600 Pflanzen mitsamt ihrer genauen Anwendungsbereichen angegeben sind. Das erste richtige Kräuterbuch aber stammt aus China. Der Kaiser und Arzt Shen Hung hat es um 3.000 vor Christus geschrieben. Er beließ es allerdings nicht nur bei der Beschreibung der fast 1.000 Heilpflanzen, er gab seinem Volk auch Ratschläge für eine gesündere Lebensweise.

Shen Hung war aber nur der erste. Ihm folgten Heilkundige in allen Teilen der Welt. Ägypten, Persien, Griechenland, Rom und Germanien, überall wurden die heilenden Kräfte der Kräuter erforscht und angewandt. Ein Arzt war dementsprechend meist auch gleichzeitig ein Forscher. Einer der berühmtesten war Hippokrates, der durch seine Arbeit schon im 5. Jahrhundert vor Christus als der Begründer der wissenschaftlichen Medizin und der Naturwissenschaft im Allgemeinen gilt. Ihm folgten viele. Einer der letzten herausragenden war der Schwede Linne. Er systematisierte auf moderne Art und Weise die Fauna und Flora. Doch schon früher, im 1. Jahrhundert nach Christus, schrieb der Arzt Dioskurides ein medizinisches Lehrbuch, das lange Zeit vielen Kräuterkundlern immer wieder als Grundlage diente. Ungefähr zur gleichen Zeit kam der römische Arzt Plinius Secundus durch sein 12-bändiges Heilpflanzenle
xikon zu Ruhm und Ehren. Er verstarb leider beim Ausbruch des Vesuv in Pompeji. Der griechische Arzt Claudius Galenus (130- 201 nach Christus) aber gilt als Begründer der modernen Pharmakologie (er war auch der erste, der Gymnastik als Wissenschaft der Leibeserziehung nannte, daran ersieht man die Vielseitigkeit der früheren Wissenschaftler). Er beschrieb erstmals Dosierungsanleitungen, die jederzeit wiederholbar waren.

Bei den Griechen und den Römern waren es die Männer, die die Wissenschaft der Pflanzenkunde beherrschten und vorantrieben. Bei den Germanen schufen sich kräuterkundige Frauen eine bevorzugte Stellung und kamen zu hohem Ansehen. Da sich die Männer ständig in harten Schlachten schlugen, gab es auch viele Gelegenheiten, das Können und Wissen der Wundheilung zu erlernen und zu verbessern. Auch glaubten die Germanen, dass jede Pflanze, jeder Baum, jede Blume eine Seele habe und so war ihre Naturverbundenheit besonders hoch.

Im Mittelalter übernahmen die Mönche und Klöster die dominierende Stellung in der Heilpflanzenkunde. Das Volksbrauchtum wurde verteufelt. Gleichzeitig wurden in den Klosterbibliotheken die alten Werke von Galenus, Dioskurides und anderen kopiert und vervielfältigt. Es wurden innerhalb der Klostermauern aber auch erste eigene Kräutergärten geschaffen. Einige davon kamen zu großer Berühmtheit. Heute noch bekannt sind die Gärten der Klöster St. Gallen und Schaffhausen. In Schaffhausen arbeitete einer der sogenannten „Väter der Botanik“, Leonhard Fuchs (1501-1566). Auch Albertus Magnus (1193-1287), Dominikaner-Bischof von Regensburg, und der aus dem Reichenauer Kloster stammende Walafried Strabo waren im Mittelalter bekannte und geschätzte Kräuterkundige. Die Äbtissin Hildegard von Bingen, die „heilige Hildegard“ war eine der ersten und wenigen Frauen, die sich in die
ser Zeit als Naturforscherin einen Namen machte.

Einen regelrechten Aufschwung erlebte die Heilpflanzenkunde mit der Erfindung der Buchdruckerkunst. Der Stadtarzt von Bern, Otto von Brunfels (1489-1543), ein ehemaliger Kartäusermönch, kam als erster auf die Idee, ein Kräuterbuch mit Holzschnitten zu bebildern. Von diesem Moment an waren alle Pflanzenführer mit kunstvollen Illustrationen ausgestattet.

Einer der letzten großen Ärzte und Forscher des Mittelalters war Theophrastus Bombastus von Hohenheim. Er ist bekannter unter dem Namen Paracelsus. Er hatte sehr hohe ethische Grundsätze und machte sich damit bei seinen Standesgenossen nicht unbedingt beliebt. Er forderte, dass „ein Arzt ein wahrer Mann sein und nicht seinen Nutzen suchen“ müsse. Da er selbst nach seinen eigenen Forderungen und Ansprüchen lebte, starb er in Salzburg ohne einen Pfennig Geld zu besitzen. Der Satz „Unsere Weiden und Berge sind Apotheken“ stammt aus seiner Feder und ist heute noch so aktuell wie zu seiner Zeit.

Der Arzt Samuel Hahnemann (1755-1813) begründete eine ganz neue Richtung der Heilpflanzenkunde. Mit dem Satz „Similia similibus curantur“ (Ähnliches heilt Ähnliches) schaffte er die Lehre der Homöopathie. Die Grundidee ist, dass kleinste Mengen von Arzneistoffen eingesetzt werden, und zwar nicht, um ein Symptom zu bekämpfen, sondern um die Selbstheilungskräfte des Körpers gegen eine Krankheit zu mobilisieren. Heute ist dies die Grundlage der Immunbiologie, dennoch akzeptiert immer noch nicht jedermann dieses Prinzip. Neben über 300 meist europäischen Pflanzen kommen in der Homöopathie auch Metalle, Mineralien und Tiergifte vor. Bei dieser Methode soll der ganze Mensch erfasst werden und nicht nur einzelne Organe oder Körperteile. Genauso verwendet sie auch die ganze Pflanze und nicht isolie
rte Wirkstoffe.

Im 19. Jahrhundert schien es so, als würde die Heilpflanzenkunde in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Die schnell aufeinanderfolgenden Entdeckungen der Chemie und der Pharmakologie schienen die Naturheilkunde überflüssig zu machen. Gelang es am Anfang nur, auf chemischem Wege einzelne Wirkstoffe zu isolieren, so kam man später sogar dazu, aus rein anorganischen Bestandteilen organische Stoffe synthetisch herzustellen. Das war der Zeitpunkt, an dem man zu der Überzeugung kam, dass der Umweg über die Pflanzenlehre nicht mehr notwendig sei. Medikamente wurden hauptsächlich in chemischen Laboren hergestellt. Doch wie bei jeder Bewegung gab es auch hier eine Gegenbewegung. Die Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) und Johann Künzle (1857-1945) predigten die Bedeutung und die Anwendung der Heilpflanzenlehre. Die beiden Ernährungsforscher Bircher Brenner (1867-1939), bekannt durch das „Bircher Müsli“, und Are Wareland (1874-1955) schlossen sich der Bewegung der Kräuterpfarrer an. Doch in ihrer Zeit konnten sie sich mit ihren Argumenten noch nicht durchsetzen. Mittlerweile hat sich das glücklicherweise geändert. Eine natürliche Lebensweise und natürliche Heilmittel sind in das Bewusstsein vieler Menschen eingedrungen und werden er- und durchlebt. Das Wort „biologisch“ begegnet uns mittlerweile fast überall, auch wenn es dabei häufig zu einem Missbrauch kommt.

Auch wenn wir nie auf die moderne Medizin verzichten werden können, sie hat durch Impfstoffe gefährliche Infektionskrankheiten fast ausgerottet, Antibiotika reduzieren lebensbedrohliche Krankheiten zu einfachen Infekten, so ist man mittlerweile wieder auf der Suche nach Alternativen. Medikamente werden vielfach überdosiert oder gar unnötig oder falsch eingesetzt. Die negativen Folgen sind mittlerweile schon sichtbar... an>


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die tolino Lese-App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu Maria Langwasser „Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen“
Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben
Unsere Leistungen auf einen Klick
Unser Service für Sie
Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: