Diese Arbeit untersucht die Rechtsnatur von Abschlagsforderungen und deren Verhältnis zum Werklohn. Es handelt sich um modifizierte Teilforderungen eines einheitlichen Werklohnanspruchs. Die Vorläufigkeit folgt aus einer Abrechnungsvereinbarung, einem vertraglichen Rückforderungsanspruch sowie einer fehlenden Anerkenntniswirkung.
Dieses Buch untersucht die Rechtsnatur von Abschlagsforderungen und deren Verhältnis zum Werklohn. Die zu Abschlagsforderungen ergangene Rechtsprechung ist nicht konsistent und lässt unterschiedliche Rückschlüsse auf die Rechtsnatur zu. Der Bundesgerichtshof bezeichnet die Abschlagsforderungen in seiner überwiegenden Rechtsprechung als selbständige Forderungen. In der Literatur werden unterschiedliche Ansätze diskutiert. Obwohl hinsichtlich der wesentlichen Rechtsfolgen weitgehend Einigkeit besteht, ist die korrekte dogmatische Einordnung der Abschlagsforderung von praktischem Interesse. Nach Auffassung des Autors handelt es sich bei Abschlagsforderungen um modifizierte Teilforderungen eines einheitlichen Werklohnanspruchs.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt: Rechtsnatur Abschlagsforderung Rückforderung Synallagma von Abschlagsforderungen Verhältnis zur Schlussrechnung Verzug und Schlussrechnungsreife Abschlagsforderungen und Sicherheiten der Vergütung Verjährung von Abschlagsforderungen Abschlagszahlungen bei einem verlängerten Eigentumsvorbehalt.