Generell sind Briefe, in denen es um Buchbestellungen geht, nicht wirklich interessant. In diesem Fall handelt es sich allerdings um einen 20jährigen Briefwechsel einer selbstständigen Autorin und begeisterten Bücherrate in New York und dem Besitzer eines Second-Hand-Buchladens in London - und die Briefe haben es in sich. Die leicht zickige Art von Helene wird von in den Antworten von Frank Doel ganz freundlich reserviert abgetan. Insgesamt spiegeln die Briefe nicht nur eine lange Geschäftsbeziehung wieder, sondern geben dazu noch ein sehr lebendiges Bild der Nachkriegsjahre (vor allem in England) wieder.
Die Tatsache, dass das Buch auf autobiographischen Ereignisse und Personen beruht, lässt diese Freundschaft über den Atlantik noch interessanter werden. Ein sehr empfehlenswertes Buch!
Das englische Original läßt sich für Erwachsene mit besseren Englischkenntnissen gut lesen.