
Wie ist Literatur zu konzipieren, damit die Literaturdidaktik als wissenschaftliche Disziplin und der Literaturunterricht als Praxis theoretisch fundiert und produktiv entfaltet werden können? Diese Frage steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Durch eine Analyse der Spannungen zwischen literaturwissenschaftlichen und didaktischen Anforderungen im Diskurs der Literaturdidaktik legt Florian Schultz-Pernice dabei Notwendigkeit und Konturen einer eigenständigen literaturdidaktischen Objektkonstitution frei. Der Autor erarbeitet auf dieser Basis den Entwurf einer Literatur der Literaturdidaktik und verortet diesen im Spektrum literaturtheoretischer und literaturdidaktischer Ansätze.
Inhaltsverzeichnis
Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik. - Spannungen im Diskurs radikalkonstruktivistischer, kompetenzorientierter und poststrukturalistischer Ansätze der Literaturdidaktik Deutsch. - Normative und metatheoretische Begründungsmöglichkeiten für eine eigenständige literaturdidaktische Objektkonstitution. - Das Konstitutionsgefüge der literaturdidaktischen Objektkonstitution. - Bildungstheoretische, didaktische und literaturwissenschaftliche Perspektiven der literaturdidaktischen Objektkonstitution. - Rückwirkungen auf die Literaturwissenschaft.
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