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Paradise City

Thriller.
von Zoë Beck
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Produktdetails

Titel: Paradise City
Autor/en: Zoë Beck

ISBN: 3518470558
EAN: 9783518470558
Thriller.
'suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Originalausgabe.
Suhrkamp Verlag AG

21. Juni 2020 - kartoniert - 280 Seiten

Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist. Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut - solange sie keine Fragen stellen.

Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen. Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet. Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle ...
Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks), Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet.


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"Paradise City variiert Themen aus Klassikern wie Schöne neue Welt. Das Zukunftsszenario ist glaubwürdig, die Handlung komplex und spannend."
Peter Twiehaus, ZDF-Morgenmagazin 16.06.2020
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll schöne neue Welt? - von readpassion9 - 31.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Paradise City spielt in Deutschland, in der nahen Zukunft. Das Leben hat sich durch den Klimawandel und Pandemien sehr verändert. Die überlebenden Menschen leben in Megacities, das Land ist weitgehend unbewohnt. Die meisten Krankheiten sind ausgemerzt, jeder trägt ein Smartcase bei sich, das ihn überwacht, die Wege registriert und sogar den Körper auf Krankheitssymptome scannt. Liina ist Reporterin, von ihrem Chef bekommt sie den Auftrag in die Uckermark zu reisen um dort Zeugen zu interviewen. Zwei Männer haben eine Frau gefunden, die angeblich von einem Schakal gebissen wurde. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, ihr Chef hat einen furchtbaren Unfall, eine Kollegin wird ermordet. Brisant: Beide waren der gleichen Story auf der Spur.... Der eingängige Schreibstil macht es einfach schnell in die Story einzusteigen. Die schöne neue Welt, in der Liina lebt, ist beängstigend. Jeder Schritt wird überwacht, Kameras überall, wer das Smartcase mal ausschaltet macht sich verdächtig. Der Individualverkehr ist abgeschafft, die Regierung kontrolliert die Medien. Liina ist schön gezeichnet, sie ist sympathisch. In eingeschobenen Kapiteln erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, auch dass es Menschen gibt, die sich der totalen Kontrolle entziehen. Die Geschichte ist spannend, es gibt immer wieder Wendungen die überraschen. Das Ende kommt leider viel zu schnell, es werden auch nicht alle Fragen geklärt. Leider verliert die Geschichte im letzten Drittel an Spannung, so dass ich einen Punkt abziehe. Nichts desto trotz hat mir das Buch sehr gut gefallen, eine Dystophie die hoffentlich nie eintritt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannendes Zukunftsszenario - von speedy - 29.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
In der Zukunft hat jeder Mensch ein Smartcase, damit bezahlt man, die Gesundheitswerte werden überprüft, außerdem funktioniert es als Türöffner für manche Bereiche. Liina, eine junge Rechercheurin des Verlages Gallus hat von ihrem Chef Yassin den Auftrag bekommen, in die Uckermark zu fahren. Sie soll eine Geschichte überprüfen. Eine Frau wurde von einem Schakal angefallen und getötet. Eigentlich wollte Liina etwas anderes recherchieren, eine viel interessantere Story. Doch es scheint, als wolle jemand dies verhindern. Ihr Chef hat einen Unfall, eine Kollegin stirbt. Womit hat Liina zu tun, versucht der Staat etwas zu vertuschen? Bald muss auch Liina um ihr Leben fürchten. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur, eine Person in ihrem näheren Umkreis kann große Macht über Leben und Tod erreichen. Die Zukunftsvisionen im Buch sind nichts Neues, da gibt es bereits einige Bücher darüber. Dies ist kein negativer Aspekt, denn die Geschichte baut sich geschickt auf und macht die Technologie interessant. Liina ist eine Rebellin gegen das System, da sie krank ist, kann sie sich den Vorzügen der modernen Medizin nicht entziehen. KOS (die allgemeine Gesundheits-App) überwacht sie und gibt Tipps zur Ernährung und Ruhepausen. Das System sagt ihr, wann sie ihre Medikamente nehmen muss. Doch dann passiert etwas Furchtbares und Liinas Leben ist in großer Gefahr. Je tiefer sie bei ihrer Recherche gräbt, um so gefährlicher wird es auch für die Mitarbeiter von Gallus. Die Spannung im Buch baut sich langsam auf und steigert sich extrem, man will nicht mehr aufhören zu lesen. Es passieren Dinge, die unglaublich sind, aber dennoch im Bereich des Möglichen. Es ist schön, wenn die Gesundheit sehr überwacht und kontrolliert werden kann, dadurch passieren weniger schlimme Infektionen. Doch das Üble an dieser Überwachung ist, dass kranke Menschen ausgefiltert werden können. Ein Embryo mit einer möglichen Behinderung, kann entfernt werden. Eine gefährliche moderne Zukunft, die so hoffentlich nie eintreten wird. Durch Rückblenden erfährt man viel über die Kindheit von Liina. Dies hat mir sehr gefallen, dadurch lernt man die junge Frau sehr gut kennen. Man spürt ihre Ängste und Sorgen wegen ihrem Herz sehr intensiv. Es gibt ein paar Aspekte, die ich bereits aus anderen Büchern kenne. Da der Schreibstil hier völlig anders ist, war es ein sehr unterhaltsamer Zeitvertreib. Nur das Ende hat mich etwas unzufrieden gestimmt, daher ein Stern Abzug.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lesenswerter Near Future-Thriller - von bookloving - 27.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Mit ihrem Thriller "Paradise City" ist der deutschen Autorin Zoë Beck ein fesselnder und nachdenklich stimmender Roman mit beklemmenden dystopischen Elementen gelungen, der mit seinem düsteren Szenario erstaunlich nah an der derzeitigen Realität ist und für besondere Brisanz sorgt. Die Vielschichtigkeit und beunruhigende Aktualität ihrer faszinierenden Zukunftsvision sowie der sehr glaubwürdig ausgearbeitete Entwurf einer zukünftigen Gesellschaft, in der Freiheit und Selbstbestimmung bedenkenlos umfassenden staatlichen Sicherheitskonzepten und einer strikten Gesundheitsüberwachung geopfert werden, konnten mich sehr überzeugen. Angesiedelt ist Becks Utopie in einer nicht allzu fernen Zukunft nach dem Zusammenbruch der alten Zivilisation durch Klimawandel, Naturkatastrophen und Pandemien. Die ehemalige Hauptstadt Berlin fungiert nur noch als kulissenhafter Themenpark für historisch interessierte Touristen, während der eigentliche Regierungssitz sich nun in Frankfurt, der 10 Millionen-Megastadt im Rhein-Main-Ballungsraum, befindet. Geschickt lässt uns die Autorin schrittweise eintauchen in eine vermeintlich perfekte "Schöne neue Welt", in der ein hochtechnisierter, gut organisierter Alltag den Menschen ein sicheres und angenehmes Leben in den gut erschlossenen Megacities beschert. Dank des anschaulichen Erzählstils und des Verzichts auf komplexe Fachbegriffe und technische Details fällt der Einstieg in die Geschichte nicht schwer. Neben der Auseinandersetzung mit tiefgründigen Themen, die jeden von uns betreffen, erwartet den Leser eine raffiniert angelegte, vielschichtige Handlung mit spannenden Krimielementen. Sehr differenziert führt uns Beck die weitreichenden Folgen einer Machtkonzentration eines Systems vor Augen, das mittels Smart-Technologie Zugriff auf die Bevölkerung hat und einen Gesundheitsfanatismus betreibt, der auch vor fragwürdigen ethischen Fragestellungen nicht Halt macht. So beleuchtet sie dabei auch die Chancen und Risiken neuer Technologien und des medizinischen Fortschritts, die zunehmend die Wirtschaftlichkeit eines jeden Einzelnen für die Gesellschaft im Fokus haben. Gekonnt gibt uns die Autorin Einblicke in die verstörende Normalität des alltäglichen Lebens einer zunehmend entmündigten Bevölkerung, die sich in einem totalitären System gut aufgehoben fühlt und kaum noch etwas hinterfragt. Bis auf wenige nicht-staatliche Nachrichtenportale gibt es nur noch die Staatsmedien, die lückenlose Überwachung des öffentlichen Raums gewährleistet die Sicherheit der Bevölkerung und via "Smartcase" ist eine permanente Vernetzung garantiert, wodurch jedoch auch ein jeder für das System bis ins kleinste Detail transparent wird. Insbesondere die Gesundheit und Fitness der Bevölkerung wird über die speziell vom Gesundheitsministerium entwickelte Gesundheits-App "KOS" analysiert, überwacht und zentral gesteuert - ein überaus prestige- und gewinnträchtiges Projekt, das in weitere Länder verkauft werden soll. Eingebettet in dieses erschreckende Zukunftsszenario hat die Autorin einen fesselnden, vielschichtigen Plot entworfen, in dessen Mittelpunkt die junge Protagonistin und engagierte Journalistin Liina steht, die für die nichtstaatliche Nachrichtenagentur Gallus inkognito zu Enthüllungsstories über Korruption und Skandale recherchiert. Nach dem mysteriösen Unfall ihres Chefs Yassin und dem Mord an einer Journalistin wird Liina schon bald klar, dass die beiden mit ihren Recherchen auf etwas höchst Brisantes gestoßen sind, das auf keinen Fall an die Öffentlichkeit kommen darf. Je weiter die komplexe Geschichte voran schreitet, desto mehr müssen wir erkennen, dass hier nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Nach sehr aufschlussreichen Einblicken in Liinas Vergangenheit und einigen sehr überraschenden Enthüllungen und Wendungen nimmt die Handlung immer mehr an Fahrt auf und gipfelt schließlich in einem äußerst fesselnden und sehr unerwarteten Finale. Das sehr überschaubare Figurenensemble mit interessanten, starken Frauenfiguren ist glaubwürdig und vielseitig ausgearbeitet, wobei allerdings einige Charaktere etwas blass bleiben. Sehr vielschichtig ist die Hauptfigur Liina angelegt, die mit ihrer kühlen, distanzierten Art aber auch ihren Stärken und Schwächen sehr authentisch und glaubwürdig wirkt, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann. FAZIT Ein beeindruckender, fesselnder und nachdenklich stimmender Near Future-Thriller mit einem beklemmenden und erschreckend realitätsnahen Szenario! Lesenswert!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Megacity - von Lesemone - 16.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Die Grundgeschichte um Reporterin Liina fand ich eigentlich ganz interessant. Ich mag sie auch als Person. Es war spannend zu lesen, wie sich Liinas Umfeld entwickelt hat und was sich alles ereignet hat, was sie nicht verstehen kann. Die Rückblenden dazwischen waren geschickt eingebaut, um das Handeln der Protagonistin zu verstehen und ein paar Hintergrunddetails zu erfahren, was früher geschehen ist. Die Ausgangssituation war eigentlich perfekt, für einen sehr spannenden Thriller. Leider komme ich dann schon zu meiner Kritik an diesem Buch. Es war mir zu wenig an Beschreibung und Details, wie die Städte in ferner Zukunft aufgebaut sind und wie es überhaupt dazu kam. Ich hätte gerne etwas über die Menschen in den Megacitys erfahren, wie sie leben, was sie ertragen müssen und inwiefern sie von den Technologien beherrscht werden. Drohnen gibt es schon und eMobile auch, von daher kam da nicht so viel Neues dazu. Es plätscherte die ganze Zeit so die Geschichte vor sich hin und erst ganz am Ende kam überhaupt mal Spannung auf. Ich hatte mir von der Geschichte etwas mehr Spannung erhofft und finde sie daher leider nur mittelmäßig gut.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Überaus interessantes Buch - von lesebiene - 11.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Meinung: Ich liebe die Thriller der Autorin Zoe Beck seit vielen Jahren und bin ein Fan erster Stunden, dies hat viele Gründe: Zum einen schreibt sie sehr flüssig, modern und beherrscht es den Leser an ihre Geschichten zu fesseln, zum anderen weiß sie definitiv Charaktere und einen herausragenden Plot zu erschaffen. Auch dieses mal konnte sie dies wieder umsetzen. Denn wie von der Autorin gewohnt, gibt sie sich nicht mit dem gewöhnlichen 0815 Stoff zufrieden, nein sie geht in ihrem neuen Thriller mal wieder komplett eigene Wege. Dabei ist die Handlung die erschreckend realistisch aufgebaut und die einem als Leser so glaubhaft erscheint, dass man mit Gänsehaut die Seiten des Thrillers verschlingt und nicht mehr aufhören kann zu lesen, bis man das Ende erfahren hat. Dieser Thriller ist durch seinen rasanten Schreibstil, durch seine fesselnden Beginn und seinen klugen und realitätsnah Spannungsaufbau ein wahrer Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Einziges kleines Manko dieses Mal sind die Charaktere zu denen ich nicht immer einen Zugang bekommen konnte. Fazit: Ein spannender, herausragend konstruierter Thriller, der realitätsnah und gesellschaftskritisch erzählt wird. Ein wahrer Pageturner, der sich vom Einheitsbrei des Spannungsgenres abzuheben weiß und den Leser von Seite eins begeistert. Sehr lesenswert 4 Sterne !
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vision - von mars - 07.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Deutschland in einer nicht näher bestimmten nahen Zukunft. Die Bevölkerung wurde unter Anderem durch eine mutierte Masernepidemie in den 2030er Jahren reduziert. Das Meer hat sich mehr Lebensraum verschafft, die Nord- und Ostsee haben viel überschwemmt. Das Leben spielt sich in großen Zentren ab, vor allem um die Hauptstadt Frankfurt - Ruhrcity ist auch noch ein Ballungsgebiet, während Berlin in der Bedeutungslosigkeit versunken ist. Die Protagonistin Liina arbeitet für die freie Presse - allerdings ist diese verboten und darum müssen sie und ihre Kollegen versuchen, unter dem Radar zu bleiben. Ihr Chef und Liebhaber schickt sie nach Rostock, wo angeblich eine Frau von einem Schakal getötet wurde. Liina ist genervt, so etwas Unbedeutendes und offensichtlich Falsche zu recherchieren. Als sie zurück kommt, liegt ihr Chef auf der Intensivstation, angeblich ein Selbstmordversuch, doch daran glaubt sie nicht. In der Gesellschaft werden Gesundheitsdaten - und auch Bewegungsprofile etc - ständig überwacht. Angeblich natürlich nur zum Besten der Betroffenen. Worum es hier wirklich geht, zeigt sich erst nach und nach. Dieser kritische Zukunftsthriller hat mich sehr nachdenklich gestimmt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Zoë Beck wusste es schon vorher ¿ - von Xirxe - 05.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
VerschwörungstheoretikerInnen aufgepasst: Dieses Buch befand sich gerade erst im Druck, als wir in Europa noch dachten, Corona sei nichts weiter als eine weitere etwas stärkere Grippewelle. Wer also mehr wissen möchte über unsere nächste Zukunft, kommt nicht umhin, dieses Buch zu lesen sowie alle anderen der Autorin. Und an den Rest: Auch wenn es nur Zufall ist, es ist erschreckend, wie manche der Szenarien in Zoë Becks neuem Buch der Realität ähneln. In Paradise City ist Deutschland durch zunehmende Klimaveränderung und Pandemien in weiten Teilen entvölkert, die Menschen leben überwiegend in Millionenstädten. Bestimmender Faktor des Lebens ist die Überwachung und Kontrolle durch eine Gesundheitsapp, die permanent registriert, in welchem Zustand sich der Mensch befindet und gegebenenfalls eigenständig Maßnahmen ergreift. Als kleiner Nebeneffekt ist zudem die völlige Überwachung jedes Einzelnen möglich - man muss ja wissen, wohin man einen eventuellen Rettungswagen schicken muss. Liina, die bei einem der wenigen noch unabhängigen Nachrichtenportale arbeitet, wird zu einem Rechercheauftrag in die nahezu unbewohnte Uckermark geschickt, währenddessen ihr Chef einen eigentümlichen Unfall hat, der ihn fast das Leben kostet. Gemeinsam mit ihren KollegInnen machen sie sich auf die Suche nach den Hintergründen und bringen sich dabei in Lebensgefahr. Die Welt, die Zoë Beck hier entwirft, ist verstörend, aber angesichts der Geschehnisse der letzten Monate nicht mehr undenkbar. Was mit einer guten Idee begann - Gesundheit und Sicherheit für Alle -, uferte aus und setzte sich nach und nach eigene Regeln und Vorgaben, zugunsten derer die Menschen freiwillig den größten Teil ihrer Freiheit aufgaben. Was daraus erwachsen kann, zeigt dieser Thriller exemplarisch. Das Buch habe ich eher als Roman denn als Thriller empfunden - zu lange dauert es, bis die Geschichte tatsächlich an Fahrt aufnimmt. In der ersten Hälfte liegt der Schwerpunkt mehr auf der abwechselnden Beschreibung von Liinas aktuellem sowie ihrem vergangenen Leben, um so die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse bzw. wie es dazu kam, darzustellen. Dennoch ist es lesenswert: unterhaltsam und spannend, mit einem Ausblick auf eine Zukunft, wie sie wohl keiner haben möchte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mögliche Zukunftsvision - von Christine K. - 05.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Auch wenn man den Klappentext nicht gelesen hat - schon nach zwei Seiten ist klar, dass ist nicht das Deutschland wie wir es kennen. Verlassene Landstriche, eingefallene Häuser, eine toter Wolf, der einfach verwesend auf der Straße liegt und keiner kümmert sich darum. Wir befinden uns in einem Deutschland der Zukunft, wie sie sich keiner vorstellen möchte. In dieser Welt nun spielt der neue Triller von Zoe Beck. Für mich war es der erste Roman der Autorin und ich war gerade am Anfang sehr begeistert. Besonders fesselnd fand ich die eingestreuten Rückblenden, aus denen wir etwas mehr erfahren, wie es denn zu dieser Zukunftsversion gekommen ist. Es werden auch viele aktuelle Themen unserer Zeit angesprochen, beispielsweise Überbevölkerung, die Rolle der Presse, Überwachungsstaat und Gesundheitswahn. Das fand sich sehr interessant umgesetzt. Das Ende war mir aber etwas zu schnell. Ich denke dem Buch hätten noch ein paar Seiten mehr gut getan. Insgesamt haben mich aber die Geschichte und der Schreibstil in den Bann gezogen und ich wurde sehr gut unterhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannender Zukunftsthriller - von buchleserin - 05.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
Ein Zukunftsroman der in Deutschland spielt. Verlassene Orte, verwilderte Gegenden. Frankfurt ist nun der Regierungssitz und ist zur Megacity geworden. Algorithmen steuern das Leben. Die Menschen und ihre Gesundheit werden überwacht. Als in der Uckermark eine Frau tot aufgefunden wird, gebissen von einem Schakal, wird Liina von ihrem Chef dort hingeschickt um zu recherchieren. Ein Fall hinter dem mehr steckt als erwartet. Plötzlich hat ihr Chef einen Unfall und eine Kollegin wird ermordet. Die Handlung dieses Romans hat mich sofort in ihren Bann gezogen, von Anfang bis Ende spannend zu lesen. Überwachung durch den Staat und ein Projekt des Gesundheitsministeriums, die gesundheitliche Überwachung der Menschen, die sofort die Info bekommen, wann sie welche Medikamente nehmen müssen. Liina, die eine schwere Herzoperation hinter sich hat, ist von dem Gesundheitssystem abhängig. Sie arbeitet für eine geheime Nachrichtenagentur und übernimmt einen Auftrag, hinter dem doch mehr steckt, als gedacht. Und auch Liina muss ein Geheimnis wahren. Eine erschreckende Zukunft, aber wer weiß, was noch alles kommt. Das Buch ließ sich zügig lesen und ich fand die Handlung durchgehend spannend und auch das Thema sehr interessant. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden in Liinas Vergangenheit und so erfährt man auch mehr über Liinas Familie, ihre Verbindung zu ihrem Chef, zu ihrer Operation und auch über das Leben außerhalb der Megacity. Ein spannender Zukunftsthriller, der von mir eine klare Leseempfehlung bekommt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Unbedingt lesenswert - von Silke Schroeder, hallo-buch.de - 01.07.2020 zu Zoë Beck „Paradise City“
In ihrem neuen dunklen Zukunftsszenario "Paradise City" nimmt sich Zoe Beck das künftige sehr eigenständige Gesundheitswesen vor. Sie fragt, wann ein Mensch eigentlich als "gesund" gilt, wie mit all unseren kleinen und größeren Handicaps umgegangen werden wird - und mit Menschen, die nicht willens sind, sich dem immer stärker werdenden gesellschaftlichen Gesundheits-Druck zu fügen. Im Mittelpunkt steht ihre Heldin Liina, die nach einer schweren Operation lebenslang vom staatlichen Gesundheitssystem abhängig ist. Wie es dazu kam und was dies bedeutet, erzählt die Autorin in immer neuen Rückblenden. Vielleicht ist der dystopische Krimi "Paradise City" für seinen ernsten Inhalt etwas kurz geraten, aber das ändert nichts: Zoe Becks neue Dystopie ist unbedingt lesenswert.
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