Ja, dieser 3. Roman der Familiensaga ist anders, nicht so düster, wie die vorhergehenden mit der Gewalt und Brutalität. Und doch stelle ich mir vor, dass es alles andere als einfach gewesen sein muss, plötzlich zu erfahren, dass man adoptiert wurde, und das nicht durch die Eltern, sondern die Tagebücher der eigenen Mutter, die man durch deren Tante zugeschickt bekommt... und dann festzustellen, dass sie gar nicht tot ist, sondern lebt!
Die Gabe kommt auch im 3. Band nicht zu kurz, denn sie wurde über Generationen hinweg vererbt, und es war für keine der Frauen einfach.
Das Cover passt zu den beiden ersten, vermittelt den Eindruck von alten Fotografien in Sepia.
Die Autorin lässt am Ende die Vergebung zu, stellt die Liebe und den Glauben über alles andere und zeigt so die große Verantwortung, die die Frauen dieser Ahnenreihe gegenüber allen anderen Menschen haben. Aber sie gibt auch Hoffnung auf ein neues Glück.
Meine Bewertung: 75/100 bzw. 08/10 Punkte.