"Der Roman erzählt eine Geschichte voller Tragik und Bedrohungen, voller Ungerechtigkeit. Das liest sich fesselnd und dramatisch. (. . .) Gut gelingt es Farah zu veranschaulichen, wie die norwegische Gesellschaft und das stellvertretend auch für andere europäische Länder zwischen Rechtsextremisten und Islamisten wie machtlos zwischen die Fronten gerät."Ines Daniels, letteratura
"In seinem neuen Roman erzählt Farah die Geschichte eines somalischen Paares, das in Oslo lebt. Nachdem sich ihr geliebter Sohn den Dschihadisten in Somalia angeschlossen hat, gerät ihr Leben aus den Fugen."Jörg Magenau, rbb Kultur
"Die Kraft dieses Romans liegt nicht in der Analyse heutiger Krisen. Sie liegt in den Charakteren, deren Leben die Politik durchschüttelt."Marie Schoeß, Bayern2 Diwan
"Farah versteht es sehr gut, die Figuren mit ihren inneren Konflikten und kulturellen Ambivalenzen zu entwickeln. Und er vermittelt einen tiefen Einblick in eine somalische Upperclass Community, die sich in einem westeuropäischen Land etabliert hat, doch den Problemen des Krisen geschüttelten Heimatlandes nie entkommen wird."Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk Kultur
"Man darf sich nicht täuschen lassen vom Stil des mittlerweile 82-Jährigen, der sich in der Figur Mugdi weit gereist wie Farah zum Teil verewigt hat. Es ist so 'brav' geschrieben, so unspektakulär, manchmal schulmäßig fast. Und das ist genau die richtige Art, um über so vielUnfassbares zu schreiben."Peter Pisa, Kurier
"'Im Norden der Dämmerung' ist auch eine Geschichte, die in vielen Nuancen und Facetten sehr beredt vom Leben derer berichtet, die gar keine andere Wahl haben, als irgendwo anders auf der Welt als 'Migranten' ein neues Leben zu beginnen, weil man da, wo sie herkommen, längst nicht mehr leben kann."Ulrich Noller, WDR Cosmo