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Die Heimkehr der Störche

Roman | Eine große Liebesgeschichte zur Zeit der deutsch-de…
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Titel: Die Heimkehr der Störche
Autor/en: Theresia Graw

ISBN: 3864931703
EAN: 9783864931703
Roman | Eine große Liebesgeschichte zur Zeit der deutsch-deutschen Teilung - inspiriert von wahren Begebenheiten.
Auflage 2.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Ullstein Paperback

2. August 2021 - kartoniert - 656 Seiten

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Verlorene Heimat - eine junge Frau kämpft um ihren großen Traum 

1952: Dora ist nach ihrer Vertreibung aus Ostpreußen mit ihrer Familie auf einem Hof in der Lüneburger Heide einquartiert worden. Die einstige Gutstochter ist von der Enge und den täglichen Reiberein mit der Bäuerin erdrückt. Sie träumt davon, Tierärztin zu werden und bricht für ein Studium auf nach Berlin. Dort bekommt sie Hinweise zum Verbleib ihrer großen Liebe Curt von Thorau, der seit Kriegsende als verschollen galt. Sie macht ihn schließlich in einem Stasigefängnis ausfindig und kämpft mit allen Mitteln um seine Freilassung. Doch während der Unruhen im Juni 53 gerät sie zwischen die Fronten und muss Hals über Kopf fliehen. Wird Dora es noch einmal schaffen, neu anzufangen und Curt wiederzufinden?

"Es ist sehr berührend, mit welcher Leidenschaft und Präzision Theresia Graw in ihren Romanen Zeitgeschichte lebendig werden lässt." Heidi Rehn 

Theresia Graw wurde 1964 in Oberhausen geboren. Neben ihrer Arbeit als Journalistin beim Bayerischen Rundfunk begeistert sie die Leserinnen mit ihren epischen Romanen. In der Gutsherrin-Saga hat sie die Geschichte ihrer Familie mit einer fiktiven Handlung verwebt. Theresia Graw hat zwei erwachsene Kinder und lebt in München.

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Kundenbewertungen zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Beruf oder Politik? - von Anonym - 10.09.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Die Heimkehr der Störche ist der zweite Roman der Gutsherrin-Saga von Theresia Graw. Ganz dunkel habe ich mich an den ersten Roman der Saga erinnert. Aber auch ohne dieses Wissen lässt sich der Roman gut lesen und die Geschichte um Dora verstehen. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die am Ende des Krieges fliegen muss und wenig zufrieden ist mir ihrer Situation in einem Dorf im Westen. So beginnt sie ein Studium in Ost Berlin und ist gefangen im Zwiespalt zwischen ihrem Berufswunsch und der ihr wenig zusagenden Politik. Der Schreibstil von Graw ist sehr ansprechend, die Gefühle und Motive von Dora sind verständlich und nachfühlbar. Insgesamt wird die damalige Zeit überwiegend realistisch dargestellt und auch das eine oder andere Ereignis mit einbezogen und umschrieben. Insgesamt ein sehr gelungener Roman, der jedoch am besten in Kombination mit dem ersten Band gelesen werden sollte um noch ein paar mehr Hintergrundinformationen zu erhalten.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Lebendige Zeitgeschichte - von Musteplume - 10.09.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Dieses Buch ist ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes! Diese historische Romanreihe um Dora und ihre Familie, geflüchtet nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ostpreußen nach Deutschland ist ganz und gar großartig. Die Autorin möchte damit auf das Schicksal ihrer Familie und den vielen anderen Familien, die ihre Wurzeln in Ostpreußen haben, aufmerksam machen beziehungsweise Zeugnis ablegen. Das Lesen hat mich sehr berührt, habe doch auch ich dort meine Vorfahren. Ich habe ganz viel recherchiert und werde mich definitiv mit meiner eigenen Familiengeschichte eingehender auseinandersetzen. Die Charaktere im Roman sind ganz wunderbar erschaffen, ihre Entwicklung ist absolut glaubhaft und die Geschichte um ihre Personen, ihre Beziehungen sehr fesselnd. Ich kann dieses Buch beziehungsweise die ganze Reihe uneingeschränkt empfehlen und werde dafür sorgen, dass meine Mutter sie liest, da ihre Generation noch viel unmittelbarer von der Flucht und der Suche nach einer neuen Heimat betroffen war.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll schöner zweiter Band - von moehawk - 22.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Im ersten Band dieser Reihe habe ich Dora und Curt kennengelernt und für mich war ihre Geschichte ein deutsches Vom Winde verweht . Das war wohl auch ein wenig von der Autorin so gedacht. Ich war also gespannt, ob sich die beiden Hauptdarsteller nun endlich füreinander eintscheiden können. Aber erst mal ist alles ganz anders. Dora und ihre Familie sitzen als arme Flüchtlinge bei einer Bauersfrau fest und Curt ist seit Kriegsende verschollen. Und das sind immmerhin schon 7 Jahre. Endlich fasst sich Dora ein Herz, macht sich auf nach Ostberlin um zu studieren und den Mann ihres Herzens zu suchen. Immer dabei Curts Tochter, die sie inzwischen wie ihr eigenes liebt. Im Zentrum dieses zweiten Bandes sind die Anfangsjahre in der DDR. Das ist interessant, über weite Strecken aber auch mal wieder erschreckend. Wie die Kommunisten und die Stasi Hand in Hand die Menschen unterdrücken, klein halten, sie in die Grenzen der DDR zwingen, das finde ich jedes Mal wieder deprimierend. Dieser Grundton hat mich tatsächlich etwas runter gezogen. Wie Dora und ihr Bruder sich bemühen nicht aufzufallen, sich anzupassen und es doch nicht können, wie die Stasi eine bedrohliche Größe in ihrem Leben wird. Wie sie herausfindet, was mit Curt passiert ist und wie sie versucht, ihm zu helfen. Mehr möchte ich nicht verraten. Sonst ist die Spannung womöglich nicht mehr so groß. Ein schöner zweiter Band. Die Unterdrückung der DDR hat sich allerdings auf mein Leseerlebnis geschlagen. Doras Stärke und Lebensmut erinnert wirklich an Scarlett OHara. Ich kann nur bewundern, wie sie sich durchkämpft.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Tolle Fortsetzung - von Lesemone - 16.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Wer Dora aus dem 1. Band schon kennt, der weiß, welch großartige Kämpfernatur in ihr steckt. In dieser Fortsetzung geht es im Jahr 1952 weiter. Die vertriebene Familie Twardy befindet sich nun in der Lüneburger Heide. Dora möchte jedoch unbedingt Tierärztin werden und nur in Ostberlin ist ihr dies möglich. Schnell wird sie vom Kommunismus überrannt und muss dort für ihre Rechte kämpfen. Um die Hintergründe zu ihrer großen Liebe Curd und dessen Tochter Clara zu verstehen, ist es sehr empfehlenswert, die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen. Ich fand die Entwicklung der Charaktere sehr interessant. Natürlich steht Dora im Mittelpunkt des Geschehens, aber auch ihre Familienangehörigen machen eine schöne Entwicklung durch. Die Autorin fängt die Zeit der DDR sehr gut ein und beschreibt anschaulich die unterschiedlichen Lebensauffassungen der Menschen, die sich bis heute noch in vielen Köpfen halten. Mich hat sehr beeindruckt, zu lesen, wie sich die Schlinge des Kommunismus Stück für Stück zugezogen hat und die Menschen im System gefangen wurden. Der Roman ist zwar eine fiktive Geschichte, es wurden aber historische Elemente eingebaut, die mir gut gefallen haben. Mir persönlich hat der erste Band noch etwas besser gefallen, was aber nur an der Handlungszeit liegt. Ich fand die Kriegs- und Vertreibungszeit einfach etwas spannender. Insgesamt war es ein schöner, runder Abschluss der Familiengeschichte rund um die Gutsfamilie Twardy.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannende Fortsetzung - von flieder - 10.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
1952: Dora hat die täglichen Reibereien endgültig satt. Was nach ihrer Flucht aus Ostpreußen ein sicherer Hafen war, wird immer mehr zur Zumutung. Die Bäuerin lässt keine Gelegenheit aus um die Gutsfamilie zu schikanieren. Dora will endlich ihren Traum leben und Tierärztin werden. Doch ganz so einfach ist das nicht. In ganz Westdeutschland gibt es keine Aussicht auf einen Studienplatz. Umso größer ist deshalb ihre Freude, als sie eine Zusage in Ostberlin an der Humbold - Universität bekommt. Voller Tatendrang zieht sie mit Clara, ihrer Ziehtochter, nach Berlin. Auch die Hoffnung, endlich etwas über Curts Verbleib zu erfahren, von dem sie jetzt schon so viele Jahre nichts mehr gehört hat, steigert die Vorfreude. Doch ganz so einfach wird das Leben im Osten dann leider doch nicht. Schnell wird Dora klar, dass das Leben in der DDR sich sehr stark vom Westen unterscheidet. Selbst einfachste Dinge werden zur Herausforderung. Schon der erste Band Soweit die Störche ziehen hat mich gefesselt. Deshalb war auch meine Freude groß, als ich endlich Die Heimkehr der Störche in den Händen hielt und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich fand das Buch sogar noch besser als den 1. Teil. Der Schreibstil von Theresa Graw ist einfach unverwechselbar und einprägsam, weshalb es wirklich schwer fällt, dass Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere konnten wieder voll überzeugen und wurden sehr authentisch beschrieben. Ich finde, dass die Thematik und die Situation der Menschen damals sehr gut umgesetzt wurde. Zum Glück ist diese Ära schon lange vorbei und doch macht es mich immer noch wütend, wie menschenverachtend dieses System war. Wieder einmal kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung abgeben und vergebe sehr gerne 5 Sterne
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Packende Fortsetzung in der Nachkriegszeit - hat mich wieder sehr gefesselt! - von Kerstin1975 - 08.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Buchinhalt: Im Jahr 1952 und nach der Vertreibung aus Ostpreußen hat es die Twardys auf einen Bauernhof in der Lüneburger Heide verschlagen. Dort sind die Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten alles andere als willkommen. Dora erfährt vom Roten Kreuz, dass sich Curt in Berlin aufhalten soll und so kommt es ihr mehr als gelegen, dass sie eine Zusage für ein Studium in Ostberlin erhält. Doch die neu gegründete DDR ist alles andere als eine neue Heimat: Curt sitzt im Stasi-Gefängnis und Dora wird mit dem täglichen Mangel in der Ostzone konfrontiert, dem gegenseitigen Bespitzeln, Erpressung durch die Stasi und der Frage, ob es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für sie und Curt geben kann. Persönlicher Eindruck: Mit dem zweiten Teil ihrer Gutsherrin-Reihe knüpft Autorin Graw gekonnt und bildgewaltig an den ersten Teil um Dora und ihre Familie an, die inzwischen eine neue Heimat im Westen gefunden und die Schrecken des Krieges und der Flucht über das Haff mehr oder weniger hinter sich zurücklassen konnte. Inzwischen schreiben wir das Jahr 1952, der Krieg ist seit sieben Jahren vorbei und die Twardys versichen, in die Zukunft zu blicken. Tiefgründig und lebendig erzählt die Geschichte von den neuen Höhen und Tiefen, von Neuanfang und Ablehnung, von Träumen und einer ungewissen Zukunft. Weiterhin ist Dora die Hauptfigur, aber auch andere, lieb gewonnene Figuren aus dem ersten Band prägen die fesselnde Geschichte. Dora hat eine deutliche Entwicklung durchgemacht und erzieht Curts Tochter Clara wie ihre eigene, kümmert sich um ihre Eltern und versucht, in der jungen Bundesrepublik Fuß zu fassen. Doch der Schauplatz soll zunächst nicht dort bleiben. Dora macht sich auf nach Ostberlin, zusammen mit Clara, um dort zu studieren. Authentisch und gefühlvoll beschreibt die Autorin den Alltag in der DDR, der sich wie eine Krake auch über das Leben von Dora legt: die Suche nach Curt und Doras Kampf, ihn aus dem Gefängnis frei zu bekommen, die Manipulation der Menschen durch die Stasi und den Unmut unter der Bevölkerung ist packend und dramatisch. Man kann den Roman fast nicht aus den Händen legen, hat man einmal mit dem Lesen begonnen. Graw verwebt zahlreiche historische Gegebenheiten gekonnt mit dem fiktiven Teil ihrer Erzählung, die Recherche hierzu ist fundiert und tiefgängig. Der Volksaufstand in der DDR im Jahre 1953 spielt dabei genauso eine Rolle wie die erste Weltmeisterschaft im Fußball mit deutscher Beteiligung nach dem Krieg, die Kindheit bei den Pionieren oder das tägliche Schlangestehen um Lebensmittel und andere Alltagsgegenstände. Ich war mehr als gefesselt. Alte Bekannte und neue Figuren schaffen eine angenehme und spannende Atmosphäre, der sich der Leser einfach nicht entziehen kann: man leidet und hofft auf jeder Seite mit. Dabei tat mir am Ende besonders der amerikanische Besatzungssoldat Mike leid, der in Doras Nachkriegsleben eine zentrale Rolle spielt - dennoch ist es immer nur Curt, Curt und nochmals Curt, an dem Doras Herz und Sinn hängt und ohne den sie sich keine Zukunft vorstellen kann. Ja, Curt meine Meinung über ihn ist zwiegespalten. Für Dora ist er das absolute Nonplusultra und steht beinahe auf einem Heldensockel, doch sein Brief gegen Ende des Buches (ich möchte hier nicht zu viel verraten) hat mich ehrlich gesagt bestürzt. Curt kann doch nicht wirklich erwarten, dass Dora aufhört, ihr Leben zu leben, weil Curt auf unabsehbare Zeit im Stasiknast sitzt. Auf mich hat er selbst nämlich nicht den Eindruck gemacht, davor und danach sonderlich Rücksicht auf Dora zu nehmen. Vielmehr zieht Curt immer sein eigenes Ding durch und schert sich herzlich wenig um Dora und seine Tochter. Dass Dora wegen ihm ihr Studium am Schluss beinahe in den Sand setzt, empfand ich reichlich naiv und hätte ich so fast nicht für möglich gehalten. Vielleicht hätte Dora einfach schon früher irgendwann einen Schlussstrich unter die Beziehung ziehen sollen, um wirklich komplett neu anzufangen. Sie tut es nicht und wie durch ein Wunder ergibt sich am Ende ein Happy End für die beiden. Ob es wirklich so bleibt, vermag ich nicht zu sagen, denn der Schluss ist trotz vieler ineinander verzahnter Ereignisse immer noch offen und bietet Raum für eine weitere Fortsetzung. Alles in allem würde ich es mir wünschen - die Geschichte ist hervorragend und verdient es, weiter erzählt zu werden. Von mir gibt es daher eine absolut verdiente Leseempfehlung, es war einfach klasse!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Doras Weg geht weiter - von milkysilvermoon - 05.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Deutschland in den 1950er-Jahren: Nach der Vertreibung aus Ostpreußen ist Dora Twardy auf einem Hof in der Lüneburger Heide gelandet. Die Gutstochter harrt dort lange aus, fühlt sich aber nicht wohl. Als sie mit Ende 20 die Zusage für ein Studium in Ostberlin erhält, macht sie sich auf den Weg dorthin. Ihr Ziel: Sie will Tierärztin werden. Außerdem hofft sie, in der großen Stadt endlich ihren geliebten Curt von Thorau wiederzusehen, der seit dem Kriegsende verschwunden ist... "Die Heimkehr der Störche" ist der zweite Teil der Gutsherrin-Saga von Theresia Graw. Meine Meinung: Der Roman besteht aus drei Teilen mit insgesamt 49 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Die Geschichte endet mit einem knappen Epilog in Briefform. Die Handlung beginnt im Mai 1952 und umfasst mehrere Jahre in den 1950ern. Einheitliche Orts- und Zeitangaben wären daher hilfreich gewesen. Erzählt wird vorwiegend aus der Sicht Doras. Der Aufbau ist schlüssig und durchdacht. Der Schreibstil ist nicht besonders, aber gewohnt anschaulich und lebhaft. Viele Dialoge und Beschreibungen lassen das Geschehen bildhaft vor dem geistigen Auge erscheinen. Eingefügt sind mehrere Briefe und Schriftstücke. Obwohl der Roman eine Fortsetzung ist, lassen sich beide Teile unabhängig voneinander lesen. Es ist für das Verständnis nicht nötig, den ersten Band zu kennen. Es empfiehlt sich aber. Unglücklich finde ich die Vermarktung. Erst bei einem genaueren Blick lässt sich feststellen, dass es sich um eine mehrteilige Saga handelt. Das gilt auch für den ersten Band, der nicht als Reihenauftakt ausgewiesen wurde. Das ist etwas ärgerlich, wenn man - wie ich - eigentlich nicht immer wieder neue Reihen anfangen möchte. Wieder steht Dora im Vordergrund der Geschichte. Wie im ersten Band war sie mir nicht in allen Punkten sympathisch. Die Protagonistin wirkt jedoch um einiges reifer und hat eine glaubhafte Entwicklung hinter sich. Auch die übrigen Charaktere sind interessant ausgestaltet. Wie schon beim ersten Teil hat sich die Autorin von ihrer eigenen Familiengeschichte inspirieren lassen, hier und da aber fiktive Elemente mit tatsächlichen historischen Ereignissen verwoben. Sie habe sich auf Zeitungsartikel, Dokumentationen, Rundfunk- und Augenzeugenberichte gestützt, heißt es in dem leider nicht sehr ausführlichen Nachwort. Diese fundierte Recherche ist dem Roman an mehreren Stellen anzumerken. Auf unterhaltsame Weise wird nebenbei deutsch-deutsche Historie vermittelt. Mit mehr als 600 Seiten ist das Buch ein richtiger Schmöker. Die Handlung ist jedoch größtenteils so kurzweilig und fesselnd, dass sich der Roman sehr schnell lesen lässt. Das Cover finde ich nicht nur sehr hübsch, sondern auch inhaltlich passend. Der Titel fügt sich gut in die Reihe ein und ist auch im metaphorischen Sinn zutreffend. Mein Fazit: Mit "Die Heimkehr der Störche" ist Theresia Graw eine lesenswerte Fortsetzung der Gutsherrin-Saga gelungen, die mir trotz kleinerer Schwächen sogar noch besser als der erste Teil gefallen hat.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Werden Dora und Curt sich wiederfinden? - von Island - 04.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Bei Die Heimkehr der Störche handelt es sich um den zweiten Teil von Theresia Graws Gutsherrin-Saga. Während der erste Teil weitgehend in den Wirren des Zweiten Weltkrieges in Ostpreußen und während der Flucht vor den Russen spielte, sind Dora und ihre Familie mittlerweile seit mehreren Jahren auf einem Hof in der Lüneburger Heide untergekommen, wo sie hart mit anpacken müssen. Dora fühlt sich dort sehr unwohl, ihre Familie wird von den Dorfbewohnern als Flüchtlinge beschimpft und ausgegrenzt und sie vermisst auch ihre große Liebe den Fotografen Curt, den sie 1944 zuletzt gesehen hat. Als sie 1952 endlich ein Lebenszeichen von ihm in Form einer Meldebescheinigung, dass er kurz nach dem Krieg im Ostteil von Berlin lebte, erhält und zudem einen Studienplatz für Tiermedizin in Ost-Berlin angeboten bekommt, überlegt sie nicht lange und zieht mit Curts Tochter Clara, die sie quasi adoptiert hat, dort hin. Dadurch, dass sie eigentlich von einem ostpreußischen Gutshof stammt, begegnet man ihr in der sozialistischen DDR mit einer gewissen Portion Skepsis und auch Dora kann nicht ganz vergessen, welche Erfahrungen sie mit den Russen gemacht hat. Manchmal gelingt es ihr dann auch nicht, ihre Meinung zu verbergen. Außerdem scheint Curt in der DDR im Gefängnis zu sitzen, ohne dass es ihr möglich ist, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Ich habe bereits den ersten Teil gelesen und mich sehr über das Wiedersehen mit Dora und ihrer Familie gefreut. Zu Beginn musste ich erst einmal wieder in die Handlungen hineinkommen, aber das gelang mir recht schnell. Grundsätzlich würde ich auf jeden Fall empfehlen, auch den ersten Teil zu lesen, um mit der Vorgeschichte vertraut zu sein. Die Protagonist:in Dora ist mir auf jeden Fall sehr ans Herz gewachsen, wie sie für ihre berufliche Zukunft und ihre Liebe kämpft. Ich fand es auch spannend, in diesem Band aus Doras Perspektive die entbehrungs- und ereignisreichen Nachkriegsjahre und die Gründungsjahre der DDR mit allen Problemen und Ungerechtigkeiten, aber auch mit gewissen Vorzügen, wie dem gleichberechtigtem Zugang zu einem Studium für Frauen, miterleben zu können. Der Schreibstil ist sehr angenehm lesbar und die Handlung hat mich gefesselt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr gelungene Fortsetzung - von Bücherwurm78 - 02.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Es ist mittlerweile das Jahr 1952 und Dora Twardy lebt mit ihrer Familie auf einem Hof in der Lüneburger Heide. Dann erhält sie die Zusage für ein Studium, allerdings in Ostberlin. Sie wagt den Neuanfang zusammen mit Clara, der Tochter von Curt. Sie hofft dass sie ihn dort wiederfindet. "Die Heimkehr der Störche" ist die Fortsetzung von dem Roman "So weit die Störche ziehen" von Theresia Graw. Da mir das erste Buch um Dora Twardy richtig gut gefallen hat habe ich mich sehr gefreut, dass es diese Fortsetzung gibt. Mir hat auch dieses Buch wieder richtig gut gefallen. Aufgrund der sehr flüssigen Schreibweise und natürlich auch aufgrund des Inhaltes, hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen. Als Leser kann man wieder mit Dora mitfühlen und fiebert mit ihr mit, ob sie Curt wiedersehen wird oder wie ihr Leben weiter verlaufen wird. Von Anfang bis zum Ende hin war es spannend. Ein richtig gelungener Roman. Auch das Cover gefällt mir sehr gut und passt genau zum Buch.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Auf in ein neues Leben - von Philiene - 02.08.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Der Krieg ist beendet. Dora lebt mittlerweile seit einigen Jahren mit ihrer Familie auf einem Bauernhof, doch ihre Lage als Flüchtlinge ist nicht besonders gut. Dora bewirbt sich um einen Studienplatz an der Humboldt Universität in Ostberlin. Obwohl alle ihr davon abraten in die DDR zu gehen, nimmt sie den Platz an. Sie will unbedingt Tierärztin werden und für ihren Traum zu sie alles. Außerdem hofft sie eine Spur von Curt zu finden, von dem sie seid Kriegsende nichts mehr gehört hat. Der Roman erzählt vom Leben in der DDR, nach und nach begreift Dora das es dort viele Mängel gibt und nicht alles so gut ist, wie man ihr weismachen will. Spannend und atmosphärisch wird das Leben der Studenten und der normalen Bevölkerung beschrieben. Im Gegensatz dazu erfahren wir aber auch wie gut es der Familie eines Mannes geht der einen hohen Posten im Land hat. Da merkt man schnell das auch im Kommunismus einige gleicher als andere sind oder waren. Doras Geschichte ist sicher die von vielen jungen Mädchen dieser Zeit. Sie versucht ihre Träume zu leben, kämpft für ihre Liebe und merkt schließlich wie das System der DDR funktioniert.. Ihre Geschichte geht zu Herzen und lässt den Leser tief in die Nachkriegszeit blicken. Eine gelungene Fortsetzung .
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Deutsch-deutsche Zeitgeschichte in Ostberlin - von Sofia Leisou - 31.07.2021 zu Theresia Graw „Die Heimkehr der Störche“
Dora Twardy fasst zusammen mit ihrer Familien nach deren Vertreibung auf der Lüneburger Heide Fuß. Doc Dora fühlt sich eingeengt möchte Tierärztin werden und will ihre Träume nicht aufgeben. Als sie von einer Universität in berlin eingeladen wird fasst sie die Gelegenheit beim Schopfe da dort auch, laut Informationen, ihre verschollene große Liebe Curt von Thurau sich befinden soll. Als sie ihn dann doch im Gefängnis der Staatssicherheit findet, tut sie alles um ihn zu befreien. Doch die Geschehnisse lassen nicht auf sich warten und es kommt anders als gewollt. Dora, die Hauptprotagonistin, wird in dieser historischen Geschichte anschaulich und sympathisch dargestellt und der Leser leidet mit ihr als die durch Feuer und Flammen geht um ihre große Liebe zu retten. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, trotz der Dicke legt man es nur ungern wieder aus der Hand. Ich habe mich direkt ins Geschehen versetzt gefühlt. Der Aufstand in der DDR am 16. Juni 1953 und Doras Flucht in den Westen erleuchten nochmal die Geschehnisse der damaligen Zeit und hallen auch nach dem Lesen nach. Ich empfehle ich diesen Roman uneingeschränkt weiter, vor allen für wissbegierige Fans für historische Geschichten.
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