Das Immaterialgüterrecht ist Schauplatz zentraler Freiheitskonflikte. Kommunikationsinteressen und immaterialgüterrechtliches Eigentum bedürfen des Ausgleichs. Dies lenkt den Blick u. a. auf die europäische Grundrechtsordnung. Ihre Fortentwicklung wird die Zukunft des Immaterialgüterrechts prägen.
Das Immaterialgüterrecht ist Schauplatz zentraler Freiheitskonflikte. Der digitale Wandel hat den Fokus auf Schnittstellen zwischen Kommunikation und immaterialgüterrechtlichem Eigentum gelenkt. Beispiele bieten die Diskussion um Upload-Filter und Konflikte zwischen KI-Förderung und Werkschutz. Sie verlangen insbesondere danach, die Grundrechtsordnung auf den verschiedenen Ebenen fortzuentwickeln. Die Beiträge des vorliegenden Bandes analysieren diese Frage rechtsgebietsübergreifend und mit einem Bewusstsein für die fortschreitende Konstitutionalisierung der Immaterialgüterrechtsordnung.
Inhaltsverzeichnis
Sarah Legner:
Zwei zukunftsweisende Schauplätze von Freiheitskonflikten im Immaterialgüterrecht -
Michael Goldhammer:
Der immaterialgüterrechtliche Freiheitskonflikt als Herausforderung für die Grundrechtsebenen -
Jannis Lennartz
: Werk und Kunstwerk -
Viktoria Kraetzig:
Urheberrecht als Kommunikationsschranke -
Maximilian Becker:
Menschenfremde Immaterialgüter -
Matthias Hornschuh:
Autorschaft, Kunstfreiheit, Demokratie -
Jasmin Brieske
: Nutzerrechte, Nutzeransprüche, Nutzerschutz - Die zivil- und öffentlich-rechtlichen Dimensionen des UrhDaG und des DSA -
Matthias Friehe:
Privilegierte und nicht-privilegierte Haftungsprivilegierung - die Haftung von Diensteanbietern nach der DSM-RL und dem DSA im Vergleich