Sturmverführt ist der erste Teil einer Trilogie und das Hörbuch mit knapp 17h schon sehr lang.
Rhya ist ein Halbling und versteckt sich vor den Menschen. Doch in einer Unachtsamkeit wird ihr Dorf überfallen und sie wird gefangen genommen.
Rhya ergibt sich in ihr Schicksal, bis General Scythe sie befreit und mitnimmt. Ob als Sklave oder schlimmeres, weiß Rhya nicht.
Prinz Pendefyre ist auf der Suche. Er glaubt an die Prophezeiung der 4 Verbliebenen. Als er von einem Halbling mit einem Mal hört, macht er sich auf den Weg. Gerade rechtzeitig, bevor die Menschen Rhya hinrichten können.
Mit seiner Armee der roten Gilde bringt er Rhya in sein Königreich Caeldera. Dabei müssen sie gegen so manchen Feind ankämpfen. Doch die rote Gilde ist mehr als eine Armee, sie sind auch gute Freunde und nehmen Rhya unter sich auf.
Rhya wirkt etwas hilflos und unsicher. Sie lässt sich einfach mitschleppen, obwohl sie keine Geisel ist. Davon, das sie eine Windweberin ist, hat sie keine Ahnung. Sie hat kein Vertrauen in ihre Kräfte, hat aber auch keinen vernünftigen Lehrer, der ihr etwas beibringen könnte. Meistens bleibt sie im Hintergrund. Doch sie hat auch eine andere Seite, in der sie sich stolz zeigt. Sie lässt sich nicht bevormunden und steht ihre Frau.
Prinz Pendefyre hat eine komische Art seine Zuneigung zu zeigen. Meistens ist er grob und und gibt Befehle. Zwar ist Rhya keine Geisel, aber er holt sie stets zurück, sollte sie gehen. Seine Macht über das Feuer wirkt oft kontrolliert, aber seine Gefühle haben einen großen Einfluss auf seine Kräfte. Rhya empfindet etwas für Pen, doch seine abweisende Art, machen es ihr schwer. Zwischen den beiden knistert es, was aber in der allgemeinen Geschichte eher zweitrangig ist.
Und dann gibt es noch König Soren. Er wirkt in sich ruhend und mit seiner Macht im reinen. Er befehligt das Wasser spielend und wirkt eher schmeichelnd.
Und dann noch die vielen Nebencharaktere, die zu guten Freunden von Rhya werden.
Das Hörbuch wird von Rebecca Veil gesprochen, die es schafft, den einzelnen Charakteren eine Stimme zu geben. Dabei wirkt ihre Stimme sehr angenehm, so dass ich der Geschichte entspannt lauschen konnte.