Zum Buch:
Magnus kommt zurück in seine Heimatstadt, um dort das College zu beenden. Und um seinen Vater bei einer erneuten Kandidatur zum Bürgermeisteramt zu unterstützen.
Letzteres nicht ganz freiwillig und so fällt es ihm zuerst leicht, sich an den Sohn der Nebenkandidatin ranzumachen, mit dem Ziel seinen Vater zu ärgern.
Dann aber kommen sich Daniel und Magnus näher als den beiden lieb ist.
Meine Meinung:
Es fängt damit an, das Magnus völlig verlagert mit seiner Familie ein Event besuchen muss, was nicht so gut für die Schuhe des Bürgermeisters endet. Dort sieht er auch zum ersten Mal Daniel, ohne zu wissen, dass er der Sohn der Gegenkandidatin ist. Die beiden treffen sich auf dem Campus immer wieder und geraten auch immer wieder nicht gerade freundlich aneinander.
Nach und nach kommen sie sich näher, aber das darf ja nicht sein, sond doch ihre Eltern Konkurrenten.
Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Magnus und Daniel, man lernt beide besser kennen, beide habe ihre Geheimnisse, beide Geheimnisse sind nicht ohne. Es geht um Mobbing, unfreiwilliges Outing und andere, schlimmere Dinge. Am Anfang zog es sich etwas, aber spätestens ab der zweiten Hälfte hatte mich die Story vollkommen. Am Ende kam es dann zu einem großen Showdown, der schon unterhaltsam, aber auch aufklärend für so ziemlich alle Probleme war.
Gute Unterhaltung, tolle Charaktere, queere Hauptpersonen und viele Nebenrollen, die mal sympathisch, mal unsympathisch waren. Passte dann schon alles, wobei manche Nebencharaktete auch gerne mehr ausgearbeitet sein dürften.