Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend gestaltet, es wirkt düster und geheimnisvoll.
Der historische Krimi spielt im Jahr 1376, Füssen wird von einem grausigen Fund heimgesucht, der Bürgermeister liegt verkohlt in den Ruinen des Klosters Weißenfels. Schnell wird klar, er war bereits vor dem Feuer tot und jemand hat eindeutig nachgeholfen. Der zuständige Richter erkrank leider schwer und stirbt. Er hat ein Testament hinterlassen, seine junge, kluge Frau Isabella soll den Mord an seinem Freund aufklären, erst dann erhält sie ihr Erbe. Sollte sie es nicht schaffen, so geht das Erbe an ihren Schwager Berthold. Aus Angst ihren Hof und ihre Angestellten zu verlieren begibt sich Isabella auf Spurensuche. Sie wird immer wieder durch Intrigieren, politische Entscheidungen und Feindschaften gehindert. Ein falscher Schritt und es könnten soziale Konsequenzen folgen. An ihrer Seite ist der Sohn des verhassten Nachfolgers ihres Mannes, Leonhard Stadler, er ist der Stadtschreiber. Ergänzt wird die Gruppe durch den Sohn des Medicis, Magnus Bader. Wem kann Isabella wirklich vertrauen?
Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen und war ab der ersten Seite packend. Die Autorin Manuela Schörghofer schafft es ein interessantes Gesamtbild der damaligen Zeit zu erschaffen. Frauen hatten es in ihrer eigentlich vorgefertigten Rolle nicht einfach. Isabella überzeugt durch Stärke, Mut und Intelligenz . Die Handlung war bis zum Ende spannend und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.