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Produktbild: Anna oder: Was von einem Leben bleibt | Henning Sußebach
Produktbild: Anna oder: Was von einem Leben bleibt | Henning Sußebach

Anna oder: Was von einem Leben bleibt

Die Geschichte meiner Urgroßmutter

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Buch (gebunden)
23,00 €inkl. Mwst.
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Eine Frau vor ihrer Zeit. Die berührende Suche nach dem Leben der eigenen Urgroßmutter

1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will. Zwei Jahrhunderte später rekonstruiert der Urenkel Annas inspirierendes Leben und rettet so die Geschichte einer selbstbewussten Frau vor dem Vergessen. Sein Buch ist eine zauberhafte Annäherung an die Vorfahren, ohne deren Entscheidungen und Mut es uns nicht gäbe.

Einige Fotos, Poesiealben, Postkarten, ein Kaffeeservice, ein Verlobungsring: Viel mehr stand Henning Sußebach nicht zur Verfügung, als er sich auf die Spuren seiner Urgroßmutter Anna begab. Nach einem Jahr der Suche fügte sich ein Bild: Da hat eine scheinbar gewöhnliche Frau ein außergewöhnliches Leben geführt, gegen allerlei Widerstände. Anna nahm sich, was sie vom Leben wollte. Männer, Arbeit, Freiheit! Diesem Willen hat der Autor seine Existenz zu verdanken. Sein Buch ermuntert uns alle, nach den Annas zu suchen, die es in jeder Familiengeschichte gibt.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
25. August 2025
Sprache
deutsch
Untertitel
Die Geschichte meiner Urgroßmutter. 2. Auflage. mit 17 Abbildungen.
Auflage
2. Auflage
Seitenanzahl
205
Autor/Autorin
Henning Sußebach
Illustrationen
mit 17 Abbildungen
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Abbildungen
mit 17 Abbildungen
Gewicht
358 g
Größe (L/B/H)
220/141/23 mm
ISBN
9783406836268

Portrait

Henning Sußebach

Henning Sußebach, Jahrgang 1972, ist Redakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Für seine Reportagen wurde er mit einigen der wichtigsten deutschen Journalistenpreise ausgezeichnet, darunter: der Deutsche Reporterpreis, der Theodor-Wolff-Preis, der Henri-Nannen- Preis und der Egon Erwin Kisch-Preis.

Pressestimmen

Zeigt uns, wie wenig wir über die Menschen von früher wissen . . . großartig und anrührend erzählt.
Kölner Stadtanzeiger, Elke Heidenreich

Bewegendes Zeitgemälde und Familiengeschichte zugleich . . . eine empathische Erzählung
Tagesspiegel, Gunda Bartels

Ein berührendes Buch über Zeiten, die wir Heutigen uns nur noch anhand solch schöner Bücher vorstellen können.
NZZ Bücher am Sonntag, Peer Teuwsen

Was für ein kleines, großes Jahrhundertleben.
ZEIT Magazin, Christoph Amend

Historische familiäre Recherche [. . .] über eine sehr eigensinnige, ungewöhnliche, mutige junge Dame
Deutschlandfunk Kultur Lesart, Joachim Scholl

Und mittendrin in dieser männlich dominierten Welt: Anna, eine Frau vor ihrer Zeit . . . wird viele Leserinnen und Leser finden
BR Literally, Knut Cordsen

Ein beeindruckendes Buch über eine beeindruckende Frau.
Tagesspiegel, Denis Scheck

Sußebach holt exemplarisch die Erinnerung an seine Urgroßmutter hervor, stellvertretend für die vielen Frauen, die Großes geleistet haben
hr2 Kultur Am Morgen

Sie stellte sich gegen die Erwartungen und Regeln ihrer Zeit.
SPIEGEL Bestsellerliste

Der Autor hats drauf, einen zu fesseln . . . toll, man taucht so schön ein in die Zeit, über die man eigentlich zu wenig weiß
NDR Fernsehen: DAS! , Detlef Lüdemann

Eine berührende Geschichte über Mut und Widerstand.
GALA

Setzt seiner Urgroßmutter, dieser lebensstarken Frau, ein Denkmal
Focus, Jobst-Ulrich Brand

Deutlich wird an Anna . . . dass Bildung und Charakterstärke Menschen dazu befähigen, nicht im Treibsand ihrer Zeit zu versinken . . . Ein schönes, gut lesbares, kluges Denkmal!
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Jens Dirksen

Anna oder: Was von einem Leben bleibt steht auf der Bestsellerliste weit oben. Überraschend ist das in diesem Falle nicht. Henning Sußebach, im Hauptberuf preisgekrönter Reporter bei der ZEIT, porträtiert in dem nicht allzu dicken, aber gewichtigen Buch seine Urgroßmutter.
Hamburger Abendblatt, Thomas Andre

Brillant und für alle historisch Interessierten eine spannende Lektüre.
Bonner Rundschau, Christel Engeland

Am Ende glaubt man, Anna zu kennen.
Aachener Zeitung, Susanne Schramm

Erzählt von einem Frauenleben, wie es viele gegeben haben mag, und das doch einzigartig ist . . . hat mich mit diesem zärtlichen, aber kraftvollen Ausflug in die deutsche Geschichte bewegt.
Emotion, Timothy Sonderhüsken

Persönliche und zugleich historische Spurensuche
Podcast Book Shot, Valerie Springer

Ein berührendes, lebendiges und reichhaltiges Buch
Der Kultur-Blog

Was für ein traumhaft schönes, zartes, herzzerreißendes Buch!
Volker Weidermann

Must-read
Podcast stOHRies, Simone Finkenwirth

Ein sehr berührendes und geschichtlich lehrreiches Buch . . . ein Buchsommer-Highlight mit dem jeder etwas anfangen kann.
ARD MoMa, Thomas Schindler

Zugleich Familiengeschichte und historischer Bericht stark!
freundin, Nina George

Der Autor schafft es, sich von dem einen Leben, mit dem er sich beschäftigt, zu lösen und an die ungeheuren Möglichkeiten zu erinnern, die eigentlich jedes Leben bietet.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ronald Meyer-Arlt

Es ist ein großartiges Buch, vielleicht das Sachbuch der Saison, über eine außergewöhnliche Frau. Eine Frau aus dem Leben.
Frankfurter Rundschau, Michael Hesse

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Von Anonym am 25.07.2025

Ahnenforschung

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Anna -oder was von einem Leben bleibt", erschienen im Argon Verlag und gelesen von Nina Petry. Henning Süssebach versucht in seinem Buch "Anna -oder was von einem Leben bleibt" den Lebensweg seiner Urgroßmutter Anna nach zu vollziehen. Er hat sie nie kennen gelernt, aber greift dafür auf die einzigen Dokumente, die es von ihr gibt, ihrer Poesiealben, zurück. Süssebach zeichnet Annas Weg anhand historischer, sehr gut recherchierter Ereignisse nach. Anna wird als mittellose Tochter Ende des neunzehnten Jahrhunderts Lehrerin in einer Dorfschule. Ihre erste Liebe zum Sohn einer reichen Familie muss sie wegen des sogenannten "Lehrerinnen Zölibats" aufgeben. Damals durften Lehrerinnen nicht heiraten. Taten sie es dennoch, mussten sie ihren Beruf sofort aufgeben. Als Anna 1932 stirbt, war sie letztendlich zweimal verheiratet, davon einmal verwitwet und zweifache Mutter. Süssebachs Buch hat mich nachdenklich zurück gelassen, denn wie er am Anfang erzählt, kenne auch ich nur meine direkten Großeltern. Aber ohne unsere Ahnen wären wir nicht die Menschen, die wir nun mal sind. Ein tolles Hörbuch!
Von Verena am 18.07.2025

Vermutungen

Was bleibt von einem Leben? Dieser Frage geht Autor Henning Sußebach nach, indem er über das Leben seiner Urgroßmutter Anna recherchiert eine, so scheint es, interessante Persönlichkeit, die in einer Zeit voller Umbrüche lebte. Die Grundidee hat mich wirklich überzeugt. Vor allem am Anfang des Textes, als der Autor seine Beweggründe, seine Reflektionen erörterte, wurde auch ich stark zum Nachdenken angeregt. Was weiß ich über meine Urgroßeltern (kaum etwas), was wird von meiner Generation bleiben wir, die wir alle so viel besitzen und selbst unser Frühstück an einem ganz normalen Dienstag dokumentieren, während von Anna außer einem Poesiealbum, ein paar Postkarten, einem Ring und einem Kaffeeservice kaum etwas geblieben ist. Die Thematik bietet viel Raum, zu philosophieren: Wird das Leben eines Menschen weniger bedeutend, weil es Alltag war? Oder ist gerade das Alltägliche, das vermeintlich langweilige, wertvoller, weil es die Basis für ein echtes Leben bildet? (Und wer bestimmt überhaupt, was interessant und was langweilig ist?) Allerdings fällt die Umsetzung der Idee etwas schwächer aus. Zu sehr verliert sich der Autor an manchen Stellen in Vermutungen oder zieht Parallelen zur Gegenwart. An anderen Stellen, wo es meines Erachtens nötig gewesen wäre, fehlt hingegen jegliche Einordung oder Informationen aus Annas Leben werden einfach so hingenommen, ohne diese ausreichend zu hinterfragen. Ein sehr krasses Beispiel hierfür ist der Auszug aus Schulbüchern. Grundsätzlich nicht unrelevant, immerhin war Anna Lehrerin. Aber muss dafür eine Stelle gewählt werden, die abscheulichste Rassentheorie wiedergibt, in der mehrfach rassistische Bezeichnungen reproduziert werden? Klar - das hat historisch so stattgefunden, aber es wird einfach so stehen gelassen, ausgerechnet dafür gibt es keine richtige Kontextualisierung; nur ein Halbsatz sehr viel später im Buch. Unüberlegt und schade. Trotz der Schwächen in der Umsetzung bleibt die Grundidee stark und bietet viele Denkanstöße, über die eigenen Vorfahren, aber auch ganz konkret über die Bedeutung eines Lebens nachzudenken. Das Hörbuch ist hochwertig produziert und gut gelesen von der Schauspielerin Nina Petri. 3,5 Sterne
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