Meine Meinung:
So schön es ist, wenn jemand etwas erbt, kommt es dann allerdings häufig zu Meinungsverschiedenheiten. Besonders dann, wenn es mehrere Erben sind.
Tante Klara besitzt ein Haus auf einer Insel im Rhein. Sie vermacht es sieben Erben. Sechs der Erben lerne ich zunächst kennen, es sind Nichten und Neffen von ihr. Die mir von der Autorin auch kapitelweise vorgestellt werden und im Laufe des Buches erfahre ich sehr viel über sie, über ihre Wünsche, Vorstellungen und deren Familienverhältnisse. Allerdings kennen die Nichten und Neffen auch nicht den siebten Erbberechtigten und bis zur Testamentseröffnung dauert es noch eine Weile.
Die Autorin hat für ihr Buch nicht nur ein brisantes Thema gewählt, gleichzeitig dreht sich vieles um Persönlichkeitsfindung und es kommen einige Geheimnisse an den Tag.
Am Ende wissen wir alle natürlich, wer die siebte Person ist und erfahren, wie sich alle geeinigt haben. Was mir ganz besonders gefällt, ist eine überraschende Nachricht am Ende, die mich sehr erfreut hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, sie hat flüssig geschrieben und mir wurde die Möglichkeit gegeben, ohne Störungen alles zu lesen. Den beteiligten Personen hat sie besondere und unterschiedliche Charaktermerkmale zugeordnet und ich gestehe, dass mir einige sympathischer waren als andere. Was auch zeigt, dass ich mal wieder so richtig ins Geschehen eingetaucht bin.
Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, das ich gerne empfehle. Es sind bewegende Lebensgeschichten mit Höhen und Tiefen. Die Autorin hat es hervorragend verstanden, besondere Themen miteinander zu verknüpfen.