Claiming what is mine von Abby Brooks und Will Wright ist der zweite Band ihrer Small Town Romance Reihe die Wilde Boys.
Gabe Wilde hatte auf der Highschool bereits seine große Liebe gefunden, aber durch seine eigene Schuld hat er sie auch verloren. Achtzehn Jahre später bedauert er seinen damaligen Fehler immer noch zutiefst denn keine der zahlreichen Frauen reichte jemals an Meredith Still heran. Umso glücklicher ist Gabe, als er auf der Hochzeit seines Bruders erfährt, dass Meredith nach ihrer gescheiterten Ehe zurück in ihrer kleinen Heimatstadt ist. Er setzt alles dran, die Frau seiner Träume davon zu überzeugen, dass sie ihrer Liebe eine zweite Chance gibt. Aber beide haben sich in den letzten Jahren verändert und vor allem Meredith ist nicht sicher, ob sie erneut ihr Herz riskieren möchte.
Abby Brooks und Will Wright haben für die zweite Folge ihrer Small Town Romance eine Second Chance Lovestory gewählt, in der Highschool Sweethearts mit Mitte dreißig noch einmal alles auf Anfang setzen dürfen. Das warmherzige Setting und die sehr amüsante Familie Wilde sind wie immer ein Highlight, auch wenn mich die beiden Hauptcharaktere oft zum Kopfschütteln gebracht haben.
Gabe ist ein stadtbekannter Player, seitdem er seine große Liebe hat gehen lassen. Für ihn ist es der Jackpot, dass Meredith zurück ist. Er will ihr beweisen, dass er es diesmal anders machen kann, aber gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob er tatsächlich erwachsen geworden ist oder immer noch ein impulsiver Teenager.
Mit Meredith ist es nicht anders, wobei ich sie ehrlich gesagt noch schlimmer fand. Sie wirkt überhaupt nicht wie eine Frau Mitte dreißig, auch wenn sie sich erstmal neu sortieren muss. Ihre Launen und ich unreifes Verhalten kann man echt nicht mit ihrem Zustand entschuldigen und die Kommunikation zwischen ihr und Gabe ist mehr als unterirdisch.
Die gegenseitige Anziehung und Chemie sind unbestreitbar, doch zu einer erwachsenen Beziehung gehört etwas mehr. Ob die beiden den Sprung noch schaffen, ist zumindest unterhaltsam und humorvoll erzählt, so dass ich beim Lesen zwischen dem Augenverdrehen auch viel lachen konnte.
Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!