Wir begleiten die Mitglieder des Strickzirkels, bestehend aus Josefa, Rita, Gunda, Edith, dem pensionierten Kriminalkommissar Derk und dem neusten Mitglied Ines, auf die Suche nach dem Mörder von Ines Chef. Denn dieser wurde nach seiner Teepause tot in seinem Büro aufgefunden. Da die Mitglieder des Strickzirkels durch Ines einen guten Einblick darin bekommen, was die Polizei während ihrer Ermittlungen macht, stürzen sie sich alle gleich begeistert in die Ermittlungen. Ich fand ihre Spurensuche durchweg spannend. Zumal wir nicht nur miterleben, wie der Strickzirkel auf Spurensuche geht, sondern auch, was Derks Tochter während der Ermittlungen herausfindet. So sind wir immer auf dem neuesten Stand und bekommen ein Gefühl, Teil der Teams zu sein. Da das Opfer milde gesagt kein netter Kerl war, gibt es einige Personen, die für seinen Tod verantwortlich sein könnten und die man alle bis zum Schluss nicht wirklich ausschließen kann. So habe ich fleißig mit dem Strickzirkel ermittelt und versucht, dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Lustig dabei fand ich noch, dass die Mitglieder des Strickzirkels den Profis immer wieder eine Nasenlänge voraus waren und ihnen sogar Tipps gegeben haben.
Die Mitglieder des Strickzirkels sind alles Marken für sich, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften haben und die ein oder andere kleine Macke. Derk tat mir zwischendrin schon leid, weil er gegen die überschäumende Art der Frauen kaum ankommt und immer wieder befürchtet, Ärger von seiner Tochter zu bekommen. Deswegen versucht er, sich zwar aus den Spekulationen der Frauen herauszuhalten. Man merkt aber dennoch, wie es ihn in den Fingern juckt und er dann doch mitmacht. Zudem erleben wir mit, wie Derk versucht, Josefa für sich zu gewinnen, die zwar heimlich das Gleiche wie er fühlt, Derk aber aufgrund von Schuldgefühlen wegen ihres verstorbenen Mannes lieber auf Abstand hält. Ich fand Derks Frust, nicht weiterzukommen, und Josefas Zerrissenheit wegen ihrer Schuldgefühle gut und nachvollziehbar dargestellt.
Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir die Mitglieder des Strickzirkels auf ihrer nächsten Spurensuche begleiten, als der Immobilienunternehmer Joachim Büsing tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird. Ich habe die Mitglieder des Strickzirkels ebenso wie die professionellen Ermittler rund um Derks Tochter gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Da das Opfer, milde ausgedrückt, kein netter Kerl war und sich dadurch einige Feinde gemacht hat, war die Handlung durchweg spannend. Da man immer so viel weiß wie die Mitglieder des Strickzirkels und die professionellen Ermittler, habe ich mich als Teil ihrer Teams gefühlt und versucht, meine eigenen Schlüsse zu ziehen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem hat es mir gefallen, zu erfahren, ob sich die Beziehung zwischen Josefa und Derk verändert oder nicht.