Anna startet voller Ehrgeiz in ein begehrtes Praktikum, das ihrer Karriere den entscheidenden Schub geben soll. Nach einer zufälligen Begegnung mit Lloyd scheint klar, dass sich ihre Wege nie wieder kreuzen werden, bis sie feststellt, dass ausgerechnet er ebenfalls in dem Unternehmen arbeitet. Zwischen beruflichen Herausforderungen, persönlichen Unsicherheiten und wachsender Anziehung müssen beide herausfinden, ob Karriere und Gefühle wirklich unvereinbar sind.
Love in Progress erzählt eine ruhige Liebesgeschichte vor der Kulisse eines Praktikums in einem großen Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Gefühle zwischen Anna und Lloyd, sondern auch ihre persönliche Entwicklung und die Herausforderungen des Berufsalltags. Die Chemie zwischen Anna und Lloyd ist von Anfang an spürbar und vor allem ihre gemeinsamen Gespräche sowie die kleinen Momente im Arbeitsalltag sorgen für einige schöne Szenen. Positiv ist zudem, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Liebesgeschichte konzentriert. Beide Figuren bringen eigene Ziele, familiäre Themen und persönliche Herausforderungen mit, wodurch sie mehr Tiefe erhalten. Auch das Arbeitsumfeld spielt eine größere Rolle, als der Klappentext zunächst vermuten lässt. Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise etwas. Vor allem Annas wiederkehrende Zweifel und das ständige Hin und Her sind mit der Zeit etwas frustrierend und auch Lloyd reagiert nicht immer nachvollziehbar, wodurch einige Konflikte unnötig konstruiert erscheinen. Der Schreibstil selbst liest sich allerdings angenehm und flüssig.
Gesamt eine solide Workplace-Romance mit sympathischen Ansätzen, authentischen Themen und einem langsamen Beziehungsaufbau, die insgesamt trotz kleiner Schwächen eine unterhaltsame Mischung aus Karriere, Selbstfindung und Romantik bietet.