Something like Lust von Piper Rayne ist der zweite Band ihrer Sports Romance Reihe über das NFL-Team der Chicago Grizzlies.
Ein Ausflug zu einem Footballspiel nach Chicago hat für die Middle School Lehrerin Adeline unerwartete Folgen. Der heiße One-Night-Stand mit dem charmanten Wide Receiver Damon Siska passte eigentlich so gar nicht zu der eher zurückhaltenden und ruhigen Adeline. Aber Damon könnte wahrscheinlich sogar eine Nonne in Versuchung führen, denn er ist berüchtigt für seine unwiderstehlichen Flirtkünste und seine ständig wechselnden Frauenbekanntschaften. All das ist für Adeline im Normalfall eine Red Flag, doch irgendwie konnte sie dem Funken zwischen ihnen nicht widerstehen. Drei Wochen später kann sie die Nacht aber nicht mehr nur als einmalige heiße Erfahrung abhaken, denn der positive Schwangerschaftstest verändert alles schlagartig.
Mit dieser Fortsetzung konnten Piper Rayne mich deutlich stärker catchen, als mit dem Auftaktband. Von Anfang an hatte ich zu Damon und Adeline eine stärkere Verbindung als zu Miles und Bryce und so hat das Lesen auch noch viel mehr Spaß gemacht. Der humorvolle und lockere Schreibstil der beiden Autorinnen läuft in diesem Buch zur Höchstform auf und die Chemie zwischen den beiden sympathischen Hauptfiguren knistert ab der ersten Sekunde.
Damon ist ein bekannter Player, der keine Frau zweimal trifft. Er ist aber immer ehrlich und spielt außer Football keine Spiele. Seine wahnsinnig schnelle Transformation zum Super-Daddy ist einfach zum Dahinschmelzen und ich nehme sie ihm trotz seiner Vergangenheit auch ab. Man spürt, wie sehr er das Leben mit Adeline liebt, auch wenn ihn Ängste und Unsicherheiten quälen.
Adeline ist das liebenswerte Mädchen von nebenan und es ist praktisch unmöglich, sie nicht zu mögen. Dass sie sich in ihren Baby-Daddy verliebt, ist keine Frage, denn Damon ist zusammen mit seinem Nachwuchs auch zuckersüß.
Ich mag die Entwicklung der beiden, die gemeinsam einen Weg in ihrer Familiensituation finden müssen. Das ist nicht immer einfach und die Autorinnen beschreiben einige Momente zum Glück sehr realistisch, da nicht immer alles rosarot sein kann. Umso schöner ist das Happy End, wofür Piper Rayne eindeutig ein Händchen haben.
Mein Fazit:
Hier gibt es fünf Sternchen!