» Wer möchte nicht im Leben bleiben ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach « Juliane Bergemann, SR HF
»Am Beispiel des tragischen Vorwendeschicksals ihrer Heldin nähert sich Helene Bukowski auf behutsamste Weise der Frage nach der eigenen Identität als Kind der Nachwendegeneration mit familiärem Hintergrund in der DDR und zeigt eindrücklich, welch enormes literarisches Potential in dieser Auseinandersetzung steckt. « Timo Posselt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Obwohl oder gerade weil die Autorin Christinas Leben angemessen fiktionalisiert, bleibt es einem nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis. Und auch das titelgebende Lied vergisst man so schnell nicht mehr. « Bettina Baltschev, MDR Artour
»Das System spukt die junge Frau als Splitter aus Mit 24 Jahren nimmt sich die junge Frau in ihrer elterlichen Wohnung im Scheibenhochhaus in Neubrandenburg das Leben. Vierzig Jahre später wird es mit großer Zartheit noch einmal erzählt, wird Helene Bukowski zur Freundin an Christinas Seite. Der Roman, ein Fund. « Stefanie Wirsching, Augsburger Allgemeine
»Mit dem erzählenden Ich und dem imaginären Du erreicht Helene Bukowski durchgängig eine große Nähe zum lesenden Gegenüber. Gleichzeitig behält ihr Roman eine Offenheit durch viele Fragen, die er anreißt und die über die Handlungszeit hinausreichen. Dieses Buch wird niemanden kalt lassen. « Cornelia Geissler, Berliner Zeitung
»Eine Wahrheit kann es ohnehin nicht geben. Aber diese Entscheidung füreine radikale Empathie, mit der Helene Bukowski so vielschichtig undliterarisch fantasievoll von Lebenshunger und Dunkelheit schreibt. Entstanden ist ein Buch, das sich auch dem Tod verstehend nähert unddoch viel mehr eines über das Leben ist. « Carola Ebeling, taz
»Ein trauriges, ein diszipliniertes, ein sehr gekonntes Buch. « Jan Brachmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Helene Bukowski hat sich minuziös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere, in ein Kapitel der DDR-Geschichte und uns, bei aller Tragik des Stoffs, mit einem berückenden und beglückenden Roman beschenkt. « Wiebke Porombka, Deutschlandfunk Kultur
»Helene Bukowski hat sich minutiös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere und in ein Kapitel der DDR-Geschichte und beschenkt uns bei aller Tragik des Stoffes mit einem berückenden und beglückenden Roman. « Wiebke Porombka, Deutschlandfunk Büchermarkt
»Warum hat sich Christina mit nur 24 Jahren, kurz nach ihrer Rückkehr aus Moskau, 1985 das Leben genommen? Der Roman lässt Ahnungen, Vermutungen, Interpretationen zu, behauptet dabei aber nie die Wahrheit zu kennen. Das ist eine große Stärke dieses Romans, der auch mit seiner präzisen wie spielerischen, bildstarken Sprache überzeugt. Gerade für die Musik und das Klavierspiel findet die in Berlin aufgewachsene Autorin klingende Bilder, für die sie sich Inspiration in der Natur holt. « Nadine Kreuzahler, Radio3
»Formal wählt Bukowski eine ungewöhnliche Perspektive: Die Erzählerin spricht Christina im Du an, sie überbrückt damit die Jahrzehnte und füllt Leerstellen. . . Das Du eröffne Freiheit auch gegenüber dem dokumentarischen Material und setze der historischen Einsamkeit eine literarische Gegenwart entgegen. « Nina Wolf, SWR Kultur
» Wer möchte nicht im Leben bleiben ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach. « Alexander Solloch, NDR Kultur
»Bukowski hat dieses Leben aufgeschrieben, einfühlsam und berührend, und erzählt damit auch, warum die Kunst nicht ohne Freiheit existieren kann. « Harper`s Bazaar