Berlin 1948: Die Stadt ist geteilt, die Spannungen zwischen Ost und West wachsen, und die junge Nela gerät zwischen die Fronten. Als sie ihren Vater wiedertrifft, der die Familie Jahre zuvor verlassen hat, beginnt sie nicht nur ihre eigene Familiengeschichte, sondern auch ihre politischen Überzeugungen zu hinterfragen. Doch wem kann sie wirklich vertrauen?
Titus Müller verbindet die Ereignisse der Berlin-Blockade mit einer spannenden Geschichte über Familie, Ideologie und den Mut, den eigenen Überzeugungen zu folgen. Besonders begeistert haben mich die vielen historischen Hintergründe, die so lebendig erzählt werden, dass ich häufig selbst weiter recherchieren wollte. Nelas Entwicklung vom ideologisch geprägten Mädchen zu einer jungen Frau, die beginnt, selbst zu denken und schwierige Entscheidungen zu treffen, hat mich bis zum Schluss gefesselt. Ein informativer, atmosphärischer und spannender Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht.