Das Cover fängt sofort die Atmosphäre der Geschichte ein. Die schwebende Stadt über London wirkt geheimnisvoll und traumhaft zugleich und weckt sofort die Neugier auf die Geschichte von Astrid. Die junge Protagonistin hat ihr Leben bisher in einem kleinen Schuppen verbracht, behütet von ihrer Mutter, und erlebt nun eine völlig neue Welt, als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie nach Starminster bringt. Die Schule für Librae, Kinder mit der Gabe zu fliegen, ist fantasievoll und detailreich beschrieben, von den Himmelsgärten bis zu den schwebenden Brücken, sodass man die Welt lebendig vor Augen hat. Megan Hopkins versteht es, Spannung und Geheimnis harmonisch zu verbinden, während Astrids Gefühle, ihre Ängste und die ersten Flugversuche einfühlsam dargestellt werden. Die Freundschaften, die sie knüpft, wirken warmherzig und glaubwürdig, und die Rätsel um verschwundene Kinder geben der Geschichte zusätzlich Tiefe. Der Schreibstil ist flüssig und kindgerecht, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Manche Nebenfiguren hätten noch mehr Profil vertragen, doch die zentrale Handlung bleibt dadurch ungetrübt. Abenteuer, Geheimnisse und die schwebende Stadt bilden die Grundlage für die faszinierende Welt von Starminster. Ein Auftakt, der Kinder wie Erwachsene gleichermaßen in eine magische Welt entführt.