Das Studium an der Oxford University sollte für Lynn ein Neuanfang sein und sie hat nicht einmal ihren Eltern erzählt, dass sie dort studiert.
Vor zwei Jahren verschwand ihre Schwester Evie spurlos, kurz darauf hat Lynn bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren, doch sie glaubt immer noch daran, dass Evie lebt, und so ist sie an den Ort ihres Verschwindens gekommen, um herauszufinden, was mit Evie geschah.
Doch dann erfährt Lynn, dass sie eine Hexe ist, wechselt an die Darkhill Academy. Und besonders zu ihrem Professor Ryan fühlt sie sich verbotenerweise sofort hingezogen.
Werden die beiden herausfinden, was mit Evie geschah?
"Magisches Blut" von Julia Kuhn ist der erste Band der Darkhill Academy Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Lynn Moonwell und des drei Jahre älteren Ryan O'Neill erzählt wird.
Ich habe bisher noch kein Buch von Julia Kuhn gelesen, und von diesem Auftakt hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft.
Ich mochte aber die Welt sehr gerne. Lynn kommt an die Darkhill Academy, einer Art Universität für übernatürliche Wesen.
Dort belegen die Studenten Kurse für ihren späteren Berufsweg. Sie können Dämonen-, Vampir-, oder Geisterjäger, oder Portalwächter oder ein Royal Guard of the Night werden. Man trifft auf Feen, Hexen, Vampire und Gestaltwandler.
Das Buch ist ein Spin-Off der Ravenhall Academy Reihe und ich hatte ein wenig das Gefühl, dass die Welt deshalb auch nicht mehr ganz so stark erklärt wurde, wie es vielleicht der Fall gewesen wäre, wenn die Darkhill Academy nicht in der gleichen Welt gespielt hätte.
Lynn selbst ist eine Hexe, was sie jedoch nicht wusste, da sie vor zwei Jahren einen Unfall hatte und ihr Gedächtnis verloren hat. Sie möchte in Oxford ihre Schwester suchen, die kurz vor Lynns Gedächtnisverlust verschwand.
Lynn ist eine starke Protagonistin, auf die in diesem Band viel einprasselt. Sie entdeckt neue Seiten an sich, entdeckt ihre Magie neu. Oxford sollte ein Neuanfang sein, und zu diesem wurde ihr Studienbeginn dann auch.
Sie hätte nur nicht damit gerechnet, dass nicht nur ihr Professor Ryan ihr Herz schneller schlagen lässt, sondern auch der geheimnisvolle Nox ihr ans Herz wächst.
Ich habe mich mit der Geschichte eher schwergetan, weil es mir zu platt war,
Weder die Charaktere, noch die Handlung hatten in meinen Augen wirklich Tiefe. Vieles ging sehr einfach, und die Liebesgeschichte habe ich überhaupt nicht gefühlt. Da kamen leider keine Gefühle rüber, und weder Lynn noch Ryan konnten mich wirklich mitreißen.
Auch das angedeutete Liebesdreieck mit Nox konnte ich nicht nachvollziehen. Wo kamen Lynns Gefühle auf einmal her? Generell konnte ich ihre Gefühle nur schwer nachvollziehen.
Auch die Handlung konnte mich nicht wirklich fesseln, hier hatte ich mich echt mehr versprochen, vielleicht auch, weil ich mit den Charakteren nicht mitfiebern konnte.
Zum Ende hin hat es mir ein bisschen besser gefallen, wie gesagt, die Welt mochte ich ganz gerne und auch die herbstliche Wohlfühlatmosphäre hat mir gut gefallen, aber ich bin trotzdem etwas enttäuscht, da hatte ich mir mehr von versprochen!
Fazit:
"Darkhill Academy - Magisches Blut" von Julia Kuhn ist ein Auftakt, von dem ich mir deutlich mehr versprochen hatte.
Ich mochte die Welt und die herbstliche Wohlfühlatmosphäre, aber mir hat sowohl bei den Charakteren als auch bei der Handlung die Tiefe gefehlt.
Ich bin weder mit Lynn noch mit Ryan so wirklich warmgeworden, konnte ihre Gefühle füreinander absolut nicht nachvollziehen und auch die Handlung konnte mich kaum fesseln.
Ich bin etwas enttäuscht und vergebe sehr schwache drei Kleeblätter.