Mit diesem siebten Band endet die Reihe rund um Hailie Monet und ihre Brüder. Nachdem man sie über eine lange Zeit hinweg begleitet hat und miterlebt hat, wie sie erwachsen geworden ist, bekommen wir in diesem Band noch das letzte Mal die Neckereien zwischen den Geschwistern, aber auch die Gefahr, der sie ausgeliefert sind, mit und begleiten dieses Mal nicht nur Hailie, sondern bekommen auch Passagen aus Adriens und Anjas Perspektive. Die vorherigen Bände muss man vorher auf jeden Fall gelesen habe, um die ganzen Dynamiken zwischen den Figuren und die Hintergründe zu kennen.
Nach dem Tod seines Vaters hat sich Adrien zunächst von Hailie distanziert, doch nun steht er plötzlich wieder vor ihrer Tür und möchte noch einmal neu beginnen. Doch ihre Beziehung ist nicht nur ein Dorn im Auge ihrer Brüder, auch die Organisation möchte da mitreden.
Wie auch schon in den vorherigen Bänden bekommen wir hier genau die richtige Mischung aus Unterhaltung, Spannung und Drama geboten. Die Autorin schafft es mit ihrem lockeren, aber gleichzeitig fesselndem Schreibstil, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde. Ich finde es interessant, Hailie nun als eine erwachsene junge Freu zu erleben, die sich im Verlauf der ganzen Buchreihe extremst weiterentwickelt und jetzt zu sich und ihrer Meinung und ihren Gefühlen steht. Besonders die Dynamik mit jedem einzelnen ihrer Brüder wird wieder sehr detailiert dargestellt, man merkt auf jeder Seite die Einzigartigkeit ihrer Charaktere und ihrer Beziehungen. Das Finale bringt wieder eine gewisse Spannung mit sich, die zwar nicht immer realistisch wirkt, doch trotzdem gut unterhält.
Nun bin ich einerseits froh, dass Hailie ihr Glück gefunden hat, doch schließe das Buch auch mit einem weinenden Auge, da die Reihe nun vorbei ist und ich die Monet Familie hinter mir lassen muss. Allerdings gibt es im Original noch eine Spinoff Reihe, in der es um Vinces Tochter Lizzie geht, daher hoffe ich, dass auch diese übersetzt wird und wir nochmal in die Welt zurückkehren können.