Bewertet mit 2,5
Zum Buch:
Matt zieht zu seinem Bruder nach Denver um dort sein Lehramtstudium zu beginnen. Auf dem Campus fällt ihm die Stille Sarah auf, die so ganz anders ist als er und er will sie unbedingt kennenlernen.
Sie sind total gegensätzlich und trotzdem bahnt sich was an
Meine Meinung:
Ich mochte den Klappentext und war neugierig auf das Buch. Aber es brachte mich teilweise schon an den Rand, ich war oft nahe dran abzubrechen.
Es fängt schon mit Matts Namen an. Seine Mutter ist deutsche, hat während der Schwangerschaft gerne Klassik gehört und ihren zweitgeborenen Sohn Amadeus Johann genannt, völlig nachvollziehbar, er möchte aber Matt genannt werden, auch nachvollziehbar, aber warum wird er in Sarahs Kapiteln ständig mal Amadeus mal Matt genannt, manchmal sogar in einem Satz. Kann man sich bitte auf einen Namen einigen...
Und das war noch nicht alles. Es gab Sätze, die ergaben einfach keinen Sinn, es wurden Worte weggelassen, doppelt genommen, als wäre mitten im Satz aufgefallen, dass man es doch anders schreiben wollte. Beth, die Tante, hieß auf einmal Simone und noch einige andere Fehler, die einem Aufmerksamen Testleser bestimmt aufgefallen wären. Also mit sind sie jedenfalls aufgefallen und haben mir den Spaß an der Geschichte ordentlich verdient, mich stört sowas einfach im Lesefluss.
Dann waren die Kapitel unglaublich lange, ein Buch mit fast 500 Seiten und nur 26 Kapitel sagt schon alles, das ist aber nur eine Vorliebe von mir, dass ich lieber kurze Kapitel mag.
Ansonsten wurde die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Matt und Sarah erzählt, war eigentlich schon sehr süß. Erste Liebe, die krassen Gegensätze, wie das Matt einen knallblauen Irokesenschnitt trägt, jede Menge Piercing im Gesicht hat, ein Riese zu sein scheint und Grundschullehrer werden möchte, das wiederum mochte ich total. Auch machte er nur einen Bad Boy Eindruck und war eigentlich der totale Softie. Sarah, die nur eine Beziehung vorher hatte und Liebe nur aus Romanen kannte, kam etwas naiv daher, aber war trotzdem süß zu Matt.
Ich sage es mal so, die Story hätte echt Potenzial, aber die vielen Fehler bremsten meine Leselust doch sehr aus. Wenn er nochmal überarbeitet wird, kann es echt gut werden.