Das Buch ist auch aus der Ich-Perspektive von Jadina und Kayden geschrieben. Durch den Wechsel erlebt man die Trauer und Entwicklung beider Seiten unmittelbar mit. Der Schreibstil ist auch wieder mitreißend, bildhaft und es lässt sich angenehm lesen.
Das Worldbuilding ist die gleiche faszinierende Welt, die man aus den ersten beiden Teilen bereits kennt. Wir lernen aber auch neue Orte kennen, neue Magiesysteme und es wird ein bisschen bedrohlicher, als man es bisher erlebt hat.
Der dritte Band knüpft auch direkt an die Ereignisse und den Cliffhanger von Band 2 an.
Jadina entwickelt sich stets weiter. Sie akzeptiert ihre Rolle, ihre Macht und ihre Verantwortung. Sie lernt auch sich selbst zu vertrauen und macht sich damit weniger abhängig.
Kayden durchlebt eine Entwicklung geprägt von Verlust und innerer Zerrissenheit zwischen Liebe und Pflicht. Man lernt nun seine verwundbare Seite kennen.
Auch durch den dritten Teil bin ich nur so durchgeflogen. Es war wieder durchgehend spannend und fesselnd. Im Mittelteil hat es sich teilweise etwas gezogen, aber es war ein gelungener Teil, der einem das Herz nicht nur einmal gebrochen, aber auch wieder zusammengesetzt hat. Während die ersten Teile sich mehr um Action und Kennenlernen gedreht haben, geht es nun mehr um das Halten und Entwickeln in dieser Zeit.
Es geht um Trauer und Verlust, Identität und Bestimmung, Heilung und Hoffnung, aber auch um Opferbereitschaft und Verbundenheit.
Fazit: Eine spannende Fortsetzung, die einen neugierig auf das Finale macht.