Stefan Dierbach unternimmt eine neue Einordnung des Faktors »Autorität« im Kontext pädagogischer Arbeit. So entwirft der Autor pädagogische Autorität als Form der intrinsischen Anerkennung, die als Autorisierung vom Subjekt ausgeht. In Auseinandersetzung mit der »Neuen Autorität« und deren Ziel, Autorität ohne den Einsatz von Machtmitteln wiederherzustellen, verändert er die Perspektive: Ist pädagogische Autorität etwas, was sich mithilfe von festgelegten Maßnahmen herstellen lässt? Oder ist jene vielmehr das Ergebnis einer freiwilligen und begründeten Zuschreibung vonseiten der Kinder und Jugendlichen? Sein Buch ist ein Plädoyer dafür, Subjektivität und Selbstreflexivität von Kindern und Jugendlichen stärker in den Vordergrund zu stellen.