Anlässlich ihres 80. Geburtstags lässt Lady L. ihr Leben Revue passieren. Romain Gary lässt sie berichten: Nein, sie war bei weitem nicht immer eine Lady. Die Freude am Ausformulieren ihrer hochstaplerischen Eskapaden merkt man ihrem Autor deutlich an und wir erfahren schnell, ihr vermeintlich stets so privilegiertes Leben, weist hinter dem reellen Dasein allergrößte Diskrepanz auf. So wächst sie statt in höchsten Kreisen in Wahrheit vielmehr in einem Parisier-Slum-Bezirk auf. Sie verliebt sich in Armand, einem charismatischen, gut aussehenden Dichter, doch als sie schwanger von ihm wird, vertraut sie sich und ihr Kind einem älteren, reichen britischen Aristokraten an.
So läuft diese fast unglaubliche und recht unterhaltsame Geschichte weiter und wurde in den 60er Jahren auch verfilmt. Ich will hier nichts zuende erzählen, sondern fordere vielmehr zur eigenen Lektüre auf . Die Leser erwartet eine überaus fesselnde Story über Aristokratie, Schein, Geld und Liebe!