Schon immer fasziniert von der Welt der Menschen, findet die junge Füchsin Akiko im Wald eine geheimnisvolle Maske findet. Sie hätte jedoch nicht damit gerechnet, sich in eine Kitsune zu verwandeln, ein Wesen, das zwischen Fuchs- und Menschengestalt wechseln kann. Schnell entdeckt sie jedoch eine geheime Gemeinschaft von Kitsune, die die Menschen vor gefährlichen Yokai, den Geistern der japanischen Mythologie, beschützt und gemeinsam mit neuen Freunden beginnt daraufshin für Akiko ein magisches Abenteuer, bei dem sie nicht nur die Welt der Menschen, sondern auch sich selbst besser kennenlernt.
Die Geschichte von Lena Knodt verbindet Fantasy, Abenteuer und japanische Mythologie auf eine sehr stimmige Weise. Akiko ist dabei eine sympathische und neugierige Hauptfigur, deren Entwicklung schön nachvollziehbar ist. De Freundschaften mit Naoki und Kiubi geben der Geschichte zudem viel Wärme und sorgen neben den spannenden Momenten auch für Humor. Die japanischen Mythen und die verschiedenen Yokai werden dabei gut verständlich in die Handlung eingebaut, sodass keine Vorkenntnisse nötig sind und der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und altersgerecht, wodurch man schnell in die Welt eintaucht. Die Geschichte erzählt ihre Abenteuer dabei klar und nachvollziehbar, sodass auch jüngere Leser den Ereignissen gut folgen können, während es gleichzeitig immer wieder neue Entdeckungen und spannende Wendungen gibt. Gut gelungen sind auch die Schwarz-Weiß-Illustrationen, die die Atmosphäre zusätzlich unterstützen.
Ein spannender und liebevoll erzählter Fantasy-Auftakt, der japanische Mythologie mit einer abenteuerlichen Geschichte über Freundschaft, Mut und Vertrauen schön verbindet und neugierig auf die weiteren Abenteuer von Akiko macht.