Einst bin ich durch den Namen des Autors auf Irida gestoßen, doch seither bin ich, aber viel mehr noch mein Teenie Fan dieser Reihe. Ich sehe sie als Verbindungsstück für jene, die aus Kinderliteratur herauswachsen, sich aber noch nicht an die Komplexität von erwachsener Fantasylektüre wagen. Aber nachdem im 2. Band das Abenteuer zu Ende ging hatte ich bedenken, ob diese Reihe fortgesetzt wird. Aber sie wird! Und mir Band drei weiter sich die Welt der Wesen sogar noch einmal deutlich. Wobei ich besonders eines davon enorm faszinierend fand, weil es eben so rätselhaft und auch weniger bekannt ist.
Heitz erzählt gewohnt spannend, vereinfacht manche Vorkommnisse aber auch. Doch das war mir bereits aus den Vorgängerbänden vertraut und ist Teil seines Konzeptes. War in den ersten Bänden noch Irida im Mittelpunkt des Geschehens, schweift nun der Blick mehr auf ein anderes Mitglied der Gruppe. Auch separiert sich das Geschehen irgendwann in 2 Handlungsgründe, die jedoch nacheinander erzählt werden. Was mit unserem neuen Main Character geschieht ist dadurch lange ungewiss, was sich auch deutlich auf die Spannung auswirkt. Auserzählt ist die Handlung mit diesem Buch jedoch noch nicht. Zwar fügen sich einige offene Stränge durchaus, aber anderes bereitet schon den Weg für neue Abenteuer.