
Über das Leben und das Sterben, über Momente des Glücks und der Reue und über die kleinen Dinge, die den ganz großen Unterschied machen können
Lennard liebt Marion, auch wenn es nicht immer leicht ist. Sie zu lieben schon, den Alltag, das Leben zu meistern nicht. Er erinnert sich an die Urlaube seiner Kindheit, den Pool in der Türkei, den weichen Waldboden zwischen den Pinien in Italien. Er denkt an seinen großen Bruder, den Lennard immer bewunderte. Erst seit sie erwachsen sind, sind sie auf Augenhöhe wobei Lennard nichts von dem hat, von dem er dachte, man bräuchte es, um glücklich zu sein: die breiten Schultern, die steile Karriere, die harmonische Ehe, das Haus mit Garten. Sind seine Schwestern glücklich, die in ihrem Job Erfüllung gefunden haben und die Welt bereisen? Seine Mutter, der alles so leicht von der Hand zu gehen scheint, während er selbst ständig hadert? Während er Angst hat: vorm Fliegen, davor, allein zu sterben und nie genug, erst recht kein guter Vater sein zu können? Ist Glücklichsein eine Entscheidung? So, wie man morgens überlegt, welche Hose man anzieht?
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