Chasing Love von Piper Rayne ist der fünfte Band ihrer romantischen Small Town Romance Reihe Plain Daisy Ranch.
Niemals hätte Delaney gedacht, dass sie mit Anfang dreißig als alleinerziehende Mutter und völlig mittellos wieder bei ihren Eltern einziehen würde. Und dann auch noch in ihre alte Heimatstadt, wo an jeder Ecke traurige Erinnerungen warten. Doch Delaneys altes Leben ist kürzlich komplett implodiert und nun ist sie tatsächlich gezwungen einen Job in der Firma von Bennett Owens anzunehmen. Bennett hat Delaneys Herz nicht nur einmal, sondern sogar zweimal gebrochen. Und trotzdem sind die alten Gefühle nicht verschwunden, als er jetzt vor ihr steht. Bennett ist ebenfalls alleinerziehend und seine Tochter wird schnell zur besten Freundin von Delaneys gleichaltriger Tochter. Dabei ahnt Bennett nicht, dass er enger mit ihr verbunden ist, als gedacht.
Piper Rayne schicken uns zurück auf die Plain Daisy Ranch, wo wir diesmal die Geschichte von Single Dad Bennett erfahren dürfen. Dabei bekommt die Fassade des trauernden Witwers einige tiefe Risse und ich war ziemlich überrascht von all den Enthüllungen.
Die Small-Town-Vibes dürfen bei der zurückgekehrten Delaney ihren Zauber wirken, denn sie braucht wirklich Halt und Stabilität. Delaney und Bennett waren vor vierzehn Jahren Highschool-Sweethearts, bevor sie die Realität und das Leben trennte. Sieben Jahre später trafen sie erneut zufällig aufeinander und starteten einen neuen Versuch. Doch Bennett traf eine offensichtlich falsche Entscheidung und pulverisierte die Reste von Delaneys Herz. Ich bin auch ehrlich, dass er bei mir mit diesem Move komplett unten durch war, genau wie für seine erste Reaktion auf Delaneys Rückkehr. Ich habe mich echt schwergetan, ihn zu verstehen oder noch sympathisch zu finden, denn ich war, wie der Rest der Familie, hundertprozentig Team Delaney.
Bei dieser Third Chance schicken uns die Autorinnen auf eine heftige Gefühlsachterbahn, bei der man tatsächlich Angst bekommt, ob sie die Fahrt aus dem Tal heraus überhaupt schaffen wird. Neben Delaney und ihrer Tochter mochte ich vor allem die liebenswerten und reflektierten Nebencharaktere, die dafür sorgen, dass Bennett nicht den Fokus verliert. Aber beim Happy End darf man sich immer auf Piper Rayne verlassen.
Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!