Den Kapitalismus zu kritisieren, fällt leicht. Schwieriger und dringender ist die Frage: Was kommt danach, und wie genau soll es funktionieren?
Band I von Creative Construction nimmt diese Frage ernst. Statt beim linken Bilderverbot stehenzubleiben, das konkrete Zukunftsentwürfe scheut, versammelt er die wichtigsten Modelle demokratischer Wirtschaftsplanung und diskutiert sie ehrlich: mit ihren Stärken, ihren offenen Problemen und der Frage, wie man jenseits von Marktfundamentalismus und autoritärer Kommandozentrale überhaupt gemeinsam plant.
Kreatives Konstruieren heißt hier nicht, einen Plan zu haben, sondern gemeinsam zu planen.