Lucy ist Körffers zweiter veröffentlichter Roman.
Er folgt dabei einer klaren künstlerischen Haltung: Dem Leser wird Raum gelassen, sich selbst ein Bild zu machen, Lücken zu füllen und Bedeutungen zu setzen.
Was geschieht, entsteht weniger im Text als im Kopf des Lesers. Erst im Rückblick entfaltet die Geschichte ihre volle Wirkung und stellt Gewissheiten infrage, die zuvor sicher schienen.