
Dieses
essential
entwickelt ein machtkritisches Verständnis von Diversität als normativen Anspruch moderner Gesellschaften. Diversität wird nicht als bloße Beschreibung von Vielfalt verstanden, sondern als Reaktion auf einen grundlegenden Widerspruch: den Anspruch auf Gleichheit bei gleichzeitiger Produktion sozialer Ungleichheit. Ausgehend von historischen, rechtlichen und sozialtheoretischen Perspektiven zeigt das Buch, wie Differenz gesellschaftlich hergestellt, bewertet und stabilisiert wird. Im Fokus stehen dabei Sprache, Diskurse und soziale Praktiken ( Doing Diversity ), durch die Zugehörigkeit und Ausschluss immer wieder neu erzeugt werden. Ziel ist es, Diversität als analytische Kategorie zu schärfen und Grundlagen für ein reflexives, differenzsensibles pädagogisches Handeln zu entwickeln. Den Zugang zum Online-Kurs finden Sie direkt im Buch.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Diversität als gesellschaftlicher Anspruch. - Diversität als gesellschaftlicher Anspruch. - Vielfalt, Heterogenität oder Diversität. - Gleichheit, Ungleichheit und der innere Widerspruch der Moderne. - Differenz als soziale Praxis: Sprache und Doing Diversity. - Diversitätssensibles Handeln: Grundlagen einer Diversity-Kompetenz. - Ausklang.
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