
Geneva-born artist Jean-Étienne Liotard (1702-1789) was one of the great portraitists of his time. Held in high regard by Empress Maria Theresa, he created numerous portraits of members of the Austrian imperial family, among them Archduchess Maria-Antonia (1755-1793), later Marie-Antoinette Queen-consort of France, and Emperor Franz I Stephan. A group of 11 portrait drawings showing members of the House of Habsburg-Lorraine are held today in the collection of Geneva's Musée d'art et d'histoire (MAH).
Liotard & Marie-Antoinette is published to coincide with an exhibition at the MAH. It is based on a unique interdisciplinary research project that combined conventional archival research with state-of-the art facial recognition technology and forensics, comparing historic paintings and drawings as well as modern digital images to identify with precision the individuals portrayed by Liotard.
The French-language volume makes the findings of this fascinating dialogue between art historians, scholars of 18th-century history, and researchers in the fields of artificial intelligence and forensics accessible to a broader audience. It offers an unusually multifaceted view of Liotard's masterful drawings and an approach to the stories hidden within them that is equally exciting and novel.
Der in Genf geborene Jean-Étienne Liotard (1702-1789) war einer der grossen Porträtisten seiner Zeit. Hoch geschätzt von Kaiserin Maria Theresia, schuf er zahlreiche Bildnisse von Mitgliedern der österreichischen kaiserlichen Familie, darunter auch eines der Erzherzogin Maria-Antonia, der späteren französischen Königin Marie-Antoinette (1755-1793), sowie ein bisher noch nie öffentlich ausgestelltes von Kaiser Franz I. Stephan. In der Sammlung des Genfer Musée d'art et d'histoire (MAH) befindet sich eine Gruppe von elf Porträtzeichnungen Liotards, die Mitglieder des Hauses Habsburg-Lothringen zeigen.
Dieses französischsprachige Buch, das anlässlich einer Ausstellung im MAH erscheint, basiert auf einem einzigartigen Forschungsprojekt zur Identifizierung der von Liotard porträtierten Personen. Durch Verbindung klassischer Archivrecherche mit innovativer Gesichtserkennung können unterschiedlichste historische und moderne Bildquellen miteinander verglichen werden.
Der Band macht die Ergebnisse dieses faszinierenden interdisziplinären Dialoges zwischen Kunsthistoriker:innen, Expert:innen der Geschichte des 18. Jahrhunderts, Forscher:innen im Bereich künstliche Intelligenz sowie Forensiker:innen einem breiten Publikum zugänglich. Er ermöglicht einen facettenreichen Blick auf Liotards meisterhafte Zeichnungen und eine ebenso spannende wie neuartige Annäherung an die in ihnen verborgenen Geschichten.
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