Die siebenjährige Elena Lucrecia Cornaro Piscopia weiß schon sehr früh, dass sie eine Lehrende werden will. Das ist für eine Frau im 17. Jahrhundert eigentlich undenkbar. Um dies zu erreichen, bedarf es Klugheit, Mut und der Überwindung von Widerständen. Hilfreich für Elena ist die Zugehörigkeit ihrer Familie zur Nobiliti von Venedig. Doch ohne ihre Freundin Agnese würde sie Enttäuschungen und Niederlagen nicht bewältigen können. Professoren, Theologen, Rabbiner und Jesuiten beeinflussen Elenas Diskurse zwischen Vernunft und Glauben. Als die Professoren Elena zur Promotion in Theologie an der Universität Padua anmelden, stellt sich ihnen Kardinal und Bischof Barbarigo entgegen, weil er Frauen grundsätzlich das Recht hierauf abspricht. Doch wie gelingt es Elena, sich durchzusetzen und zur ersten Frau der Welt mit Doktorwürde zu werden?
Der Bericht von Agnese Speroni über das Leben von Elena Lucrecia Cornaro Piscopia gibt die Antwort . . .