
Manuel García versteht es meisterhaft, zu erzählen, wie Meer, Sonne und ein unbekannter Körper den Verlauf eines ganz normalen Tages verändern können. Seine zeitgenössischen Gay-Geschichten leben von der Erwartung, von Blicken hinter Sonnenbrillen und von jenem Moment, in dem zwei Fremde ohne Worte wissen, dass sie einander wollen.
Die zentrale Erzählung ist ein kleines Juwel erotischer Spannung: Ein fast menschenleerer Strand in Espírito Santo, ein Soldat auf Urlaub mit durchtrainiertem Körper und eine zufällige Begegnung, die sich in etwas Tieferes und Körperliches verwandelt.
"Die Sonne vergoldete seine Schultern, während er auf mich zukam. Er sagte nicht viel, aber seine Augen sprachen Bände. An diesem lauen Nachmittag, zwischen heißem Sand und fernen Wellen, entdeckten wir, wie mächtig allein die Nähe eines anderen Mannes sein kann."
Diese Seiten feiern die männliche Erotik in ihrer hellsten und unmittelbarsten Form: Körper, die sich unter freiem Himmel suchen, Begierden, die aus dem Zufall entstehen und sich in die Haut einbrennen.
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