
Wie kann autobiografisches Theater zur Selbstbildung beitragen? Ausgehend vom dokumentarisch-autobiografischen Theaterstück »Days on the Way« fragt Sama Mousavi, wie die performative Darstellung eigener Lebensgeschichten Bildungsprozesse anstößt. Dabei verbindet sie künstlerisches Arbeiten mit wissenschaftlicher Reflexion und pädagogischem Denken und nutzt eine autoethnografische Herangehensweise. Basierend auf Hans-Christoph Kollers Konzept transformativer Bildung und ergänzt durch Ansätze von Ricoeur, Butler, Schulze, Dewey, Schön, Buck und Waldenfels ergeben sich so neue Perspektiven auf das autobiografische Theater als Raum ästhetischer Erfahrungen, Selbstreflexion und gesellschaftlicher Erkenntnis.
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