Zum Ende des Jugoslawienkrieges 1995 verliert die kleine Adela unter tragischen Umständen ihre ganze Familie. Sie wächst bei ihrer Tante Selma in Österreich auf. Bevor Selma stirbt, übergibt sie Adela die Urkunde des Familienbesitzes in Bosnien. Als Adela vor ihrem Zuhause steht, ist von dem Bauernhaus nichts mehr zu sehen. Stattdessen steht dort der Rohbau eines riesigen Gebäudes. Da ihr die bosnischen Behörden nicht helfen, sucht Adela nach dem Mann, dessen Name auf der Werbetafel steht: Ludwig Mayr. Der Architekt lebt und arbeitet im oberbayerischen Altötting. Adela findet den Mann und folgt ihm. Am Chiemsee wird Mayr ermordet. Adela gibt die Suche nicht auf und gerät dadurch in einen Strudel aus Hass, Gewalt und dubiosen Geschäften, der sie nicht nur an ihre Grenzen, sondern auch in Lebensgefahr bringt. . .