Nach ihrer Rückkehr nach Ingleside erleben Anne und Gilbert Blythe den Alltag mit ihren sechs Kindern. Als der neue Pfarrer John Meredith mit seinen vier mutterlosen Kindern im Pfarrhaus von Glen St. Mary einzieht, gerät das Dorfleben in Aufruhr. Die Geschwister sind wild, ungezogen und missachten jede gesellschaftliche Konvention, schließen aber schnell Freundschaft mit den Blythe-Kindern. Gemeinsam gründen sie einen Geheimbund im Tal. Doch die Unbeschwertheit der Jugend wächst sich langsam aus. Während die Kinder mit den ersten moralischen Konflikten, Enttäuschungen und der Sehnsucht nach Anerkennung kämpfen, wirft das Weltgeschehen bereits die Schatten einer größeren, Veränderung voraus. Lucy Maud Montgomerys Roman zeigt die Dynamik des Heranwachsens, kindliche Fantasie vor dem Hintergrund einer herannahenden Zeitenwende.