"Lichtenstein" (1826) ist Wilhelm Hauffs großer historischer Roman und war seinerzeit außerordentlich populär Hauff versuchte sich hier als "deutscher Walter Scott", dessen Romane in der Goethezeit geradezu verschlungen wurden. Vor dem Hintergrund der württembergischen Geschichte des frühen 16. Jahrhunderts erzählt er von der Rückkehr des vertriebenen Herzogs Ulrich, von Verschwörung und Krieg und von der Liebe des jungen Ritters Georg von Sturmfeder zu Marie, der Tochter des Ritters von Lichtenstein.
Farbenprächtig, spannend und voller Lokalkolorit hat der Roman die Burg Lichtenstein und die schwäbische Landschaft literarisch verewigt.
Hans Jochim Schmidt liest den vollständigen Roman, ungekürzt, rund 17 Stunden. (Wörtliche Reden in Mundart werden auf Hochdeutsch gelesen.)