"Hermann und Dorothea" (1797) ist Goethes berühmtes Versepos ein Idyll in Hexametern, dessen neun Gesänge die Namen der antiken griechischen Musen tragen. Vor dem Hintergrund der Wirren der Französischen Revolution, als Flüchtlinge über den Rhein ziehen, verliebt sich der junge Hermann, Sohn eines wohlhabenden Wirts, in die tüchtige, edle Dorothea, die ihre Heimat verloren hat. Aus der Begegnung erwächst eine Geschichte von Liebe, Beständigkeit und bürgerlicher Menschlichkeit inmitten geschichtlicher Umbrüche.
Goethe schuf mit diesem Werk eines der vollkommensten deutschen Versepen anmutig, klar und von großer Wärme.
Hans Jochim Schmidt liest das vollständige Epos, ungekürzt, rund 2, 5 Stunden.
Tipp: Das Vorbild, an dem Goethe sich maß die Idylle "Luise" von Johann Heinrich Voß ist im selben Verlag ebenfalls als Hörbuch erschienen.