Was ist Geschichte? Können wir aus ihr lernen? Ist festzustellen, wie es früher gewesen ist? Geschichten sind Narrationen. Wir erzählen sie standortgebunden und
absichtsvoll, um Orientierung zu geben oder zu unterhalten. Unsere Geschichten sind gesellschaftliche Konstruktionen von Wirklichkeit. Sie sind wertvoll, aber sie können uns
nicht sagen, wie es früher einmal war. Die Vergangenheit zeigt sich uns dort, wo uns etwas von früher befremdet. In alten Texten und materiellen Dingen, mit denen wir nichts
anfangen können, konzentrieren sich die Veränderungen, die sich seit damals vollzogen haben. Sie machen uns neugierig. Sie faszinieren uns. Sie befreien uns von unserer
Gegenwart.
Inhaltsverzeichnis
a. Vorab
1. Unsere Geschichten
1. 1 Standortgebundenheit
1. 2 Hermeneutik
1. 2. 1 Von der Exegese zur historisch-kritischen Methode
1. 2. 2 Verstehen
1. 2. 3 Das neue alte Verstehen
1. 2. 4 Historical Understanding
1. 2. 5 Gewordensein
1. 2. 6 Verstehen und der große Plan
1. 2. 7 Konstruktivistische Hermeneutik
1. 2. 8 Hermeneutik der Zeichen
1. 2. 9 Hermeneutik der Dinge
1. 2. 10 Gegebenheiten
1. 3 Narrationen
1. 3. 1 Orientierungstyp
1. 3. 2 A-Reihe der Zeit
1. 3. 3 B-Reihe der Zeit
1. 3. 4 Faszinationstyp
1. 3. 5 Erzählen mit Dingen
1. 4 Geschichten der Gegenwart
0. Anthropologische und gesellschaftstheoretische Überlegungen
0. 1 Mängelwesen und Feststellung
0. 2 Tun und Zeitlichkeit
0. 3 Zweite Natur
0. 4 Lernen
0. 5 Routine und Störung
0. 6 Mehrwert und Muße
0. 7 Neugier
0. 8 Begeisterte Neugier
0. 9 Spiel
0. 10 Kreativität und Faszination