Die Geschichte eines kleinen Jungen aus dem Ruhrpott, die Mitte der 60erJahre spielt, habe ich in wenigen Tagen durchgelesen. Sie war unterhaltsam, aber aber nie oberflächlich. Ich wollte unbedingt immer noch wissen, wie es weitergeht. Die scheinbar heile Welt der Erwachsenen in Essen -Freisenbuch gibt es so gar nicht, mal sind es die Eltern, mal der Pastor oder Kaplan, mal der Banknachbar in der Schule, oder die Bande der Horster Jungs, die für Unfrieden sorgen. Zum Glück gibt es noch die Abenteuer mit Freunden, an der Ruhr, am Kiosk, auf der Schlackehalde oder bei der ersten eigenen Party mit hübschen "Wuchtbrummen". Das alles ist aus der Sicht des kleinen Bernhard wunderbar lebhaft geschildert. Ein tolles Buch!