++Was, wenn dein Glück längst kopfschüttelnd neben dir steht und bloß darauf wartet, dass du es endlich bemerkst? ++ »Ich bin seit Jahren Unternehmerin und es gewohnt, Dinge strategisch anzugehen. Also werde ich das auch in diesem Fall tun. « Wenn Vanessa wüsste, dass sie sich mit diesem Plan in ein Dating-Chaos manövriert, hätte sie ihn wohl nie gefasst! Getrieben von der verzweifelten Hoffnung, endlich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, stürzt sich die 36-Jährige auf einer Onlineplattform ins Abenteuer ihres Lebens. Die Folgen spürt sie schnell: Ein Katastrophen-Date jagt das nächste. Gäbe es nicht ihren zunächst als »langweilig« abgestempelten Nachbarn David, der ihr mit Trost und klugen Ratschlägen zur Seite steht, würde sie sich komplett im Dating-Dschungel verirren. Als sogar ihr Mister Perfekt im finalen Kuss-Test scheitert, begeht sie einen Fehler, der alles verändert. Sie stößt den Mann von sich, der längst ihr Herz erobert hat - und erkennt es erst, als es zu spät ist. Jetzt bleibt ihr nur noch eines: ihren ganzen Mut zusammenzunehmen und sich ihren Ängsten zu stellen. Wird sie den Weg zurück zu ihrer großen Liebe finden? * Für alle, die winterliche Liebesgeschichten mit Herz, Humor und Tiefgang lieben. * Leseprobe: »Vanessa! «, rief er mir schon von Weitem freudig entgegen, als ich auf ihn zuging. »Ich konnte es kaum erwarten, dich wiederzusehen. Wie geht es dir? « »Bestens«, entgegnete ich und schob hinterher: »Ich freue mich auch sehr, dich zu sehen. Wie geht's dir? « »Jetzt perfekt«, raunte er mir mit einem charmanten Lächeln zu und öffnete die Arme. Der stummen Einladung folgte ich gern. Wie beim letzten Mal aktivierte ich sämtliche Sinne, um zu fühlen, was sich in mir regte, während ich mich kurz an ihn schmiegte und ihn freundschaftlich umarmte. Vanessa, du bist unmöglich, schimpfte ich mit mir, als sich nicht das einstellte, was sich gefälligst einstellen sollte. Was erwartest du eigentlich? Das ultimative Funkengestöber? Beim zweiten Date? Ihr kennt euch kaum. Lass das doch wachsen! Ja, aber . . . , meldete sich eine andere leise Stimme, der ich das Wort abschnitt, bevor sie überhaupt loslegen konnte. Schluss jetzt! Hier geht es um Jan und um niemanden sonst! Als ich mich wieder von ihm löste, schenkte er mir einen Blick, der bestens dazu geeignet gewesen wäre, einer Frau weiche Knie zu bescheren. Kopf an Knie: Weich werden! Noch schien das nicht zu funktionieren mit der Hirn-Körper-Kommunikation. Kein Problem, ich würde daran arbeiten . . .