
Martin Parr (1952-2025) ist aktuell einer der einflussreichsten und zugleich populärsten Fotografen. Chris von Hummel nähert sich der unverwechselbaren Bildsprache Parrs mit dem Blickwinkel auf visuelle Spielarten der Ironie. Der Fokus liegt dabei nicht auf dem einzelnen Bild, vielmehr stellt der Autor die Fotobücher
The Last Resort
(1986),
Small World
(ab 1995) sowie
Death by Selfie
(2019) und ihre Themen wie Freizeitverhalten, Reisen sowie Tourismus ins Zentrum. Von diesen zeitgenössischen Ikonen der Fotografie ausgehend, wird die Bedeutung des Fotobuchs als eigenständiges Genre reflektiert. So entsteht ein umfassendes Gesamtbild, das neue Aspekte der Rezeption von Parrs Arbeit und seine Relevanz für die zeitgenössische Kunst vorstellt. Kurze, punktuelle Interviews mit Parr ergänzen die Analysen.
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