Albert Einstein veränderte unser Verständnis von Raum und Zeit. Doch wer war der Mensch hinter der berühmten Formel? Was bewegte ihn, woran zweifelte er und warum blieb für ihn das Staunen ebenso wichtig wie das Erkennen?
In »Einsteins Welt in 50 Begriffen« zeichnet Ernst Peter Fischer ein kenntnisreiches und sehr persönliches Porträt des Jahrhundertphysikers. Der Weg führt von Einsteins Herkunft und Familienleben über das Wunderjahr 1905 bis zu Weltruhm und Exil. Raumzeit, Lichtquanten und Verschränkung stehen neben Freundschaft, Musik und Pazifismus. Fischer erzählt von den Auseinandersetzungen mit Niels Bohr, dem Briefwechsel mit Sigmund Freud und Einsteins Verhältnis zu Judentum und Religion. Dabei werden nicht nur die großen Ideen lebendig, sondern auch die Begegnungen, Leidenschaften und Widersprüche eines außergewöhnlichen Menschen.
Fischer verbindet Wissenschaftsgeschichte und Biografie mit überraschenden Ausflügen in Kunst und Philosophie. Sein besonderer Blick gilt der Nähe von wissenschaftlicher Neugier und romantischem Denken: Für ihn haben Einsteins Entdeckungen die Welt nicht ihres Zaubers beraubt, sondern neue Gründe für Verwunderung eröffnet. So entsteht ein Buch für alle, die Einstein näherkommen möchten seinen Erkenntnissen ebenso wie seiner Freude am Denken und seiner Faszination für das Geheimnisvolle.