Ann-Kathrin Thierling wurde 1991 in Großburgwedel als älteste Tochter geboren. An ihre Kindheit erinnert sie sich nicht gerne, denn sie und ihre kleinen Geschwister litten sehr unter deren narzisstischen und gewaltbereiten Erzeugern. So entschieden sie und ihr Bruder sich letztlich als Jugendliche dazu, ihre Familie endgültig zu verlassen. Die Autorin wollte ganz besonders ein selbstbestimmtes und gerechtes Leben ohne Angst und Gewalt führen können. Im Rückblick ist sie sehr froh, dass diese Abnabe-lung gelang.
Im Alter von 18 Jahren hat sie in einem Heim für MS-Kranke in der Küche gearbeitet. Das hat ihr zu dem Zeitpunkt aufrichtige Freude bereitet und auf ihr Arbeitszeugnis von damals ist sie noch heute sehr stolz. Die Menschen dort waren alle wirklich gut zu mir und haben mich viel unterstützt, vor allem die Chefin.
Danach absolvierte sie eine Beikoch-Ausbildung im Christlichen Jugenddorf in Celle und ging anschließend in einem Restaurant für zwei Jahre in die Lehre zur Jungköchin. Doch sie bemerkte immer mehr, dass der eigentliche Beruf Koch wirklich nichts für sie war. Ihr fehlte das nötige dicke Fell . Die ganze Zeit präsent und voller Konzentration zu sein, fiel ihr schwer, obwohl ihr die Arbeit Spaß machte.
Nachdem sie nach der Beendigung der Ausbildung noch versucht hatte, in diesem Beruf weiter Fuß zu fassen, schlugen Depression und Borderline zu. Möglicherweise ist auch ihre Kindheit einer der Gründe, warum sie bis heute darunter leidet. Ihre Erkrankung hat sich mittlerweile jedoch gebessert.
Heute widmet sie sich ehrenamtlich einem Schulgarten und führt einen kleinen Kanal im Internet, wo sie ihre gehäkelten Figuren präsentiert, ein weiteres Hobby von ihr.
Mehr Informationen zum Verlag im Internet unter: turmgeschichten. de